Poolparty – der Samstag in Hessen und der Sonntag danach

Ich bin zwar noch sehr übermüdet und bestimmt auch noch voller Restalkohol, auf jeden Fall voller Nasenspray, aber vielleicht bekomme ich es ja trotzdem schon hin den gestrigen Tag zu beschreiben:

Sabine, Bernd und ich starteten um 8:30 Uhr -naja, eigentlich wars wohl eher 8:45 – sorry, habs ja leider nicht eher auf die Reihe gebracht, mußte ja noch meine Reiseapotheke zusammen sammeln, da sich ne Erkältung anbahnte- Richtung Autobahn. Diese war erstaunlich leer und trotz vieler Baustellen waren wir in Rekordzeit in Rimpar bei Würzburg. Dort ist Bernd in sein Auto gesprungen und hat uns netterweise zur Autobahn und an Würzburg vorbei geleitet.

Anschließend ging die Fahrt weiter – immer Richtung Gießen. Auf der A 45 registrierten wir die Ausfahrt Alzenau, wo wir später raus mußten und fuhren weiter bis Münzenberg. Dort ging es dann nach Butzbach zu meiner Lieblingskreuzung. Da hab ich nämlich schon alle 3 Richtungen ausprobiert, mir aber leider nie merken können welche die Richtige ist. Zum Glück hatten Bine und ich diesmal einen Routenplan dabei und der sagte „folgen Sie dem Straßenverlauf immer geradeaus“. Gesagt getan. Wir schauten nur blöd, als wir direkt in die Fußgängerzone gelotst wurden und feststellen mußten, daß das der falsche Weg war.

Nach einer kleinen Ehrenrunde befanden wir uns dann aber doch auf dem richtigen Weg und kamen kurz darauf am Ziel, dem Haus unserer Tante und Onkel an. Dort bekamen wir ein sehr leckeres Mittagessen und gegen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu Carmen nach Hörstein. Hierfür hatten wir auch einen Routenplan ausgedruckt – der allerdings wunderbar funktionierte und so kamen wir ohne Probleme am Bestimmungsort an.

Ein paar Leute waren bereits da, einige kamen auch schon am Freitag an und so war eine Miniparty schon im vollen Gange. Im Garten waren Bierbänke, Getränke und der Pool. Da meine Nase allerdings immer noch lief und der Pool unbeheizt war, verzichtete ich aufs schwimmen. Kurz nach uns kamen dann auch die „Ösis“ und die Stimmung stieg immer weiter.

Fortsetzung folgt….

So, nachdem ich heute wieder fit bin (noch nicht 100% weil noch ein bißchen erkältet, aber wesentlich besser als gestern), werde ich es nun hoffentlich schaffen mein Resume zu beenden.

Zum Abendessen gab es sehr leckere Hähnchenschenkel mit Kartoffel- und Nudelsalat, Baguette und Leberkäse. Zum Nachtisch einen Feigling oder Balalou (oder so ähnlich????), ich glaub ich hab auch Kuchen gesehen, leider keine Sahnetorte (die hatte Carmen im Kühlschrank vergessen) und ganz viel Wodka Brause – wobei ich Rum Cola oder Red Bull vorgezogen habe.

Wir haben aber nicht nur gegessen und gesoffen, sondern auch ganz viel gesungen. Zuerst mit Unterstützung der Playstation und dem Singstar – richtig chefmässig mit Beamer und Leinwand im Garten – und anschließend unplugged mit Gitarre. Jeany machte den Anfang und führte uns mit Ralf ein paar ihrer selbstgeschriebenen neuen sehr schönen Songs vor. Anschließend war der Rest dran und wir versuchten abwechselnd mit Ralf, Babs und Sonni an der Gitarre alle spielbaren Lieder mit und ohne Noten und Text im Kopf zu singen und zu summen.

Leider (oder zum Glück, das hätte nämlich richtig peinlich werden können) konnte Sonni nur 2 Anastacia Lieder auf der Gitarre (Cowboys and Kisses und Everything Burns), die wir mit viel Überlegen nach dem xten Versuch doch aus dem Kopf noch ganz hinbekamen. Um uns zu rehabilitieren schieb ich die Textlücken jetzt mal auf den Alkohol und die doch schon sehr vorgerückte Stunde. Als wir es dann konnten, waren wir so stolz auf uns, daß wir C&K so oft sangen, daß ich den Text jetzt vermutlich nie wieder vergessen werde und auch im Schlaf noch kann. 😉

Um halb 3, als schon Einige auf den Matratzen im Wohnzimmer schliefen, probierte auch Sabine ihr Glück und versuchte etwas Schlaf zu bekommen. Da ich meinen toten Punkt bereits überwunden hatte, blieb ich noch beim „harten Kern“ sitzen. Es kamen auch immer mal wieder Welche zurück, die keinen Schlaf finden konnten und Neue probierten es. Um 5 Uhr beschlossen dann auch die Letzten wenigstens ein paar Stunden zu schlafen und so räumten wir was nötig war (das Essen und die Technik) weg. Als ich in der Küche war, kam Sabine wieder aus dem Wohnzimmer, da sie nicht schlafen konnte und so beschlossen wir, die in den frühen Morgenstunden leere Autobahn zu nutzen und gleich Heim zu fahren, um sich dann im eigenen Bett noch ein bißchen ausruhen zu können.

Also packten wir unsere Sachen, wurden noch von Leif dem Gentleman zum Auto geleitet und machten uns auf den Weg zur Autobahn. Diese fanden wir ohne Probleme, doch als wir drauf fuhren blinkte uns plötzlich die Tankanzeige an. Mist – wo kriegen wir jetzt Benzin her!? Von der Autobahn runter fahren hätte wohl wenig Sinn gemacht, weil wir, falls wir eine Tankstelle gefunden, vermutlich vor noch verschlossenen Türen gestanden hätten. Also weiter geradeaus mit spritsparenden 90 km/h auf der Autobahn und hoffen, daß der Rastplatz noch rechtzeitig kommt.

Der hat uns ganz schön lange zittern und geschlagene 60 Kilometer auf sich warten lassen! Aber zum Glück ging alles gut und wir sind nicht um 5:30 Uhr auf der Autobahn ohne Benzin stehen geblieben. Das Gute war, daß nun unser Adrenalinspiegel etwas angesiegen war und die Müdigkeit verdrängte.

Wir unterhielten uns die ganze Fahrt über und waren in knappen 2 Stunden daheim und um 7:30 (nachdem wir unseren Männern Bescheid gegeben hatten – Andreas war ja in Langenthal) dann endlich im Bett.

Um 9 Uhr allerdings (etwas eher als erhofft) weckte mich meine heimkommende Familie und begrüßte mich stürmisch. Nachdem ich aber die Augen kaum auf bekam, ließen sie mich noch bis Mittags schlafen. Ich glaub sie hatten auch gar keine andere Wahl, weil vorher eh nichts mit mir anzufangen war.

Kurz nach dem Aufstehen rief Gudrun an und fragte, ob wir nicht mit ihnen nach Raitersaich zum Ponyreiten kommen wollten. Da wir eh irgendwas mit Jana unternehmen mußten und so ein neben dem Pony Spaziergang mir vielleicht ganz gut tun würde, sagten wir zu. Es war auch sehr schön und Jana hat es total gut gefallen, aber als wir wieder daheim waren, war ich ziemlich fertig, badete noch mit Jana und fiel dann ins Bett. (Bilder vom Reiten sind im Jana September Ordner online)
Es war -wenn auch anstregend- ein schönes Wochenende und ich hab es genossen mit Sabine unterwegs zu sein. Liebe Schwester: vielen vielen Dank fürs Fahren und dass Du dabei warst.

Liebe Grüße

Andi

–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–

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  1. bbaddman

    Das heisst Rimpar net Ripar 🙂

    Danke schön, Bernd

  2. simone

    Also das sah ja nach einer tollen Party aus, das nächste Mal bin ich auch dabei. Schade, dass es diesmal nicht geklappt hat. …Aber wenn meine liebe Freundin Andrea mich das nächste Mal dabei haben möchte, fahre ich gerne mit ;-)))

    Herzliche Grüße aus Lind
    Simone

  3. Bine

    Bittebitte, hab ich doch gerne gemacht. Mir hat der Tag sehr viel Spaß gebracht, auch wenn ich den Sonntag zum erholen gebraucht hab ;o)
    Das mach mer mal wieder… *gg*

    Bussi Bine

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