„Das Parfüm“ und unsere Meinung

Endlich nach langer Zeit kamen Andreas und ich mal wieder in den Genuß eines Kinoabends. Sabine erklärte sich netterweise bereit Jana ins Bett zu bringen und ein paar Stunden bei uns Fernzusehen (Chatten und Telefon inklusive *g*).

Nachdem alles ausgemacht war, mußten wir uns nur noch für einen Film entscheiden. Ich tendierte zu „Das Parfüm“ (da ich zugegeben gezwungenerweise in der Schule das Buch gelesen und als gut in Erinnerung hatte), während Andi lieber Miami Vice sehen wollte. Als Kompromis hätten wir noch Cars zur Auswahl gehabt, der mir wärmstens empfohlen wurde.

Als wir in die Stadt kamen, liefen wir als erstes im Admiral Filmpalast vorbei und schauten was da wann so lief. Wie es der Zufall wollte fing gerade die Werbung vor „Das Parfüm“ an und das Kino war auch noch nicht so voll. Also kauften wir uns 2 Karten, noch schnell Popcorn und ein Getränk und eilten dann ins Kino. Da der Film über 2 Stunden geht, hätte ich mein „ich-geh-immer-vorm-Film-nochmal-aufs-Klo“ Ritual lieber durchführen sollen, tat es aber leider nicht, weil wir eh schon spät dran waren.

Der Film begann auf dem Pariser Fischmarkt des 18. Jahrhunderts und war anfangs ziemlich ecklig und danach war es ein bißchen lang gezogen. Es geht um einen Jungen, der auf sich allein gestellt, isoliert im Waisenhaus aufwächst, wenig spricht und eine extrem gute Nase hat. Nach einiger Zeit findet er seine Bestimmung und beginnt eine Lehre bei einem Parfumhersteller. Diesen spielte Dustin Hoffman und bildete mein Highlight, er spielte wie immer sehr gut, hatte allerdings nur eine sehr kleine Rolle. Im anschließenden Mittelteil versucht der mittlerweile zum Mann gereifte Jean-Baptiste Grenouille sein perfektes Parfum herzustellen, daß aus Frauenduft bestand. Dieser Teil gefiel mir ganz gut, das Ende war allerdings ein bißchen grotesk – was vermutlich im Buch auch so war, woran ich mich aber gar nicht mehr erinnern konnte.

Es war nicht so, daß die 2 Stunden sich ewig hingezogen hätten, aber Andi fehlte eindeutig ein wenig Aktion beim Morden und ich schätze Cars wäre lustiger gewesen. 😉

Aus meinen 3 und Andi’s 2 Punkten werden so nun 2,5 von 5 Rummelpunkten.

Wer gleicher oder anderer Meinung ist, kann es uns gerne mitteilen.

Liebe Grüße

Andrea

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  1. Also der Beitrag tät von uns nur 0,5 Rummelpunkte kriegen. Was nicht aus dem Bericht hervorgeht aber von entscheidender Bedeutung: Was für ein Getränk, wieviel Popcorn und wie oft ward ihr während der Vorstellung auf’m Klo.

  2. Hallo Kollegas und Ramsihorsti

    wie konnte ich nur????

    Hier die fehlenden Angaben:

    0,5 Liter eiskaltes Spezi im Pappbecher mit Deckel und Strohhalm. Dazu die mittlere Portion süsses Popcorn (mit dem salzigen kann ich mich irgendwie nicht anfreunden). Natürlich musste dann beides auch wieder raus. Das lies sich aber gott sei dank auf nach den Film verlegen. (wenn auch nur ganz knapp!!!)

    So ich hoffe das bringt noch einen „Rummelpunkt“.

    Schöne Grüße aus Windersdoof

    Andreas

  3. Na also, geht doch… ich erhöhe dann auf 2,5 Rummelpunkte.
    Somit: Deine 2,5 und meine 2,5 sind VOLLE PUNKTZAHL !!

  4. Sarah aus'm Schwobaländ'le

    Na, schön dass Ihr dich in „Das Parfüm“ wart. Im Buch ist das Ende folgendermaßen: J-B. Grenouille besprüht sich mit seinem „perfekten“ Parfüm, geht unter die Leute und wirkt aufgrund des Duftes dermaßen anziehend dass sie ihn in Stücke reissen weil sie einen Teil von ihm bzw. diesem Duft besitzen wollen. Wie ist es im Film? Grüßle Sarah

  5. Soll ich das jetzt echt verraten 😉

  6. simone

    Also ich muss hier mal was positives schreiben. Mir hat der Film sehr gut gefallen, Ich hab das Buch nicht gelesen und doch war ich sehr vom Film angetan. Zu Anfang wars etwas befremdlich, aber ansonsten fand ich ihn toll! Auch Kurt war sehr begeistert. Ist natürlich, wie alles, Geschmackssache…

    Bis bald, ciao
    Simone

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