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Wie Geil war das denn

Am Sonntag um 8 Uhr ging es los. Wir fuhren Jana zu Uroma und Opa, verabschiedeten uns schweren Herzens und waren dann auf der staufreien Autobahn Richtung Amsterdam. Nach den geplanten 6 Stunden Fahrt, kamen wir irgendwo in Amsterdam an. Wo genau wussten wir leider nicht, da uns mittlerweile unser Navi verlassen hatte. Nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, dass das gebuchte Hotel im Zentrum war, Andi bestand drauf, dass es neben der Autobahn wäre, aber das war das das wir vorher buchen wollten, fuhren wir Richtung Zentrum.

Nach zweimaligen Nachfragen und ca. 1 Stunde um die Grachten herum gefahre, kamen wir endlich beim Hotel an. Das Parkhaus lies uns leicht den Atem stocken , verlangten die doch glatt 150€ bis Dienstag. Doch leider waren auf den Straßen kaum Parkbuchten. Anschliessend trugen wir nur noch schnell den Koffer ins Zimmer, zogen unsere roten Tshirts an, ließen uns den Weg per Metro erklären und dann ging es schon los zur Konzerthalle.

Hier war das Hallo groß und herzlich. Es war mittlerweile 16:30 Uhr und ca. 50 Fans saßen vor den Toren. Viele schon seit morgens.

Da Andi und ich VIP Tickets hatten, die uns den Eintritt über den Hintereingang 30 Minuten eher garantierten, scherten wir uns nicht ums Anstehen. Diese sauteuren Karten, die sonst keiner hatte den wir kannten, sollten sich noch mehr als auszahlen.

Um 17:30 Uhr verabschiedeten wir uns schon wieder von den Anderen und suchten den Hintereingang. Hier stand ein Securitymann beim Rauchen und wir fragten ihn, ob das hier der richtige Eingang für die VIP Tickets wäre. Leider wusste er nichts von VIP Tickets und fertigte uns mit dem Satz, dass wir um 18:00 Uhr nochmal nachfragen sollten ab.

So saßen wir also mit der Ungewissheit, ob das auch wirklich klappen würde vor dem Artisteneingang. Kurze Zeit später gesellte sich ein Niederländer zu uns. Meiko wollte ursprünglich für über 200 Euro die Meet and Greet Karten kaufen, aber da er anscheinend der Einzige war, wurde dies gecanceld und ihm wurden die VIP Karten angeboten.

Um 18 Uhr waren wir immernoch nur zu Dritt und da uns Keiner abholte, klingelten wir. Es war ziemlich praktisch einen Niederländer dabei zu haben. Meiko, der sein bezahltes Ticket auch nicht erhalten hatte, erklärte dies kurz und der Mann am Empfang holte uns einen sehr netten wichtigen (hatte 2 Funkgeräte) Mann, der uns zum Tourmanager bringen sollte, welcher uns dann begrüßen und in die Halle bringen sollte.

Ich muss ehrlich gestehen ich ahnte noch gar nichts als wir in einen Aufzug stiegen und in den 2. Stock fuhren. Im Gegenteil, ich dachte mir noch die Halle ist doch unten wieso fahren wir denn hoch und wieso kommt der Manager nicht runter. Oben war ich dann ganz entzückt von dem Blick hinter die Kulissen, da wir vor der Glastür des Staff Catering standen und dann sah ich Shawn und winkte und bevor ich wirklich Begriff was vor sich ging, sagte der nette wichtige Mann: „You will gonna meet her know.“ „WAS?“!!!!!

Und tatsächlich bevor wir richtig verstanden was los war, kam Anastacia aus ihrem Umkleidezimmer und winkte uns zu sich rüber. Nachdem Meiko, der Anastacia noch nie getroffen hatte noch sprachloser war als ich, machte ich den Anfang, ging zu ihr hin, bekam Küsschen und wir machten ein Foto.

Während anschliessend Meiko sein Foto machte, gesellte ich mich zu Shawn und machte auch mit ihr ein Bild. Dann winkte Anastacia Andi zu sich her, der seine Zuruckhaltung mit „I’m only the husband“ erklärte, trotzdem keine Chance hatte und mit ihr ein Bild bekam. Dann sollte ich mich auch noch dazu stellen und als ich Anastacia erklärte, dass Andi zwar kein Redshirt hat, aber was ganz Besonderes ist, da das auf seinem T shirt drauf steht, signierte sie so kurzerhand ungefragt sein Tshirt. Dann fragte Sie uns, ob wir noch etwas zum signieren hätten, hatten wir aber nicht, da das ja so überraschend kam.

Kurzerhand holte Shawn Bilder aus der Umkleidekabine und Anastacia fragte Meiko nach seinem Namen, um ihm das Autogramm widmen zu können. Anschließend mich, worauf ich mit Andi antwortete und dann Andreas, der auch mit Andi antwortete. Wie bei Jedem ernteten wir auch bei Anastacia mit der Kombination einen überraschten Blick, worauf ich uns als die Andis vorstellte und sie auf das zweite Autogramm to Andi #2 schrieb.

Sie fragte mich dann noch, ob das das erste Konzert der Tour sei, was ich bejate und ob welche noch folgen würden und nachdem ich noch eine Liste Konzerte (Hamburg (Düsseldorf?) München) aufzählen konnte, grinsten mich Shawn und Anastacia an und sagten, daß sie das lieben würden. (Würde ich an ihrer Stelle auch, schließlich füllen wir ja so die Konzerthallen mit 😉 ).

Dafür, daß ich bei den vorherigen Treffen keinen einzigen Satz mit ihr gewechselt habe, war dieses Treffen schon richtiger Smalltalk und da ich mit Meiko schon eine Stunde Englisch gesprochen habe, war ich voll in meinem Element. Nach gefühlten 15 Minuten verabschiedete sich Anastacia wieder und wünschte uns viel Spaß, worauf wir uns bedankten und auch wieder Küsschen ernteten. Dann brachte man uns vor die Bühne, wo wir die Mitte ausloteten und uns vor dem Absperrgitter niederließen.

Ca. 30 Minuten später wurden dann auch die Haupttore geöffnet und die Ersten rannten auf uns zu. Das war zwar ziemlich einschüchternd, aber wir blieben sitzen, schließlich waren es noch 1,5 Stunden hin bis zu dem Konzert. Schön war, daß die restlichen Redshirts auch bei uns standen. Andi ließ sogar Dagi den Vortritt, die hinter ihm nichts gesehen hätte – wer hätte das schon. 😉

Die Vorgruppe hießen King Jack und spielten Rock im Stil von Reamonn, aber mit nicht so guter Stimme. Andi gefiehls und ich wollte nur, daß die Zeit vorbei geht, wie bei jeder Vorgruppe. Um 21:00 Uhr kam Anastacia dann auf die Bühne. Sie spielte eine sehr interessante Auswahl an Liedern. Teilweise welche vom ersten Album, die keine Single waren und überaschte mich somit positiv mit einigen Songs. Vom neuen Album spielte sie nur 4 Songs, aber das überraschte mich nicht.

Die Show war spitze und ging wie im Fluge vorbei. Anastacia war ziemlich schräg drauf, total aufgedreht. Sie signierte sogar mittdrin ein Tshirt und ein Tourbook, das auf die Bühne geworfen wurde und umarmte einen schwulen Californier in der ersten Reihe, der extra für sie nach Europa gekommen war, da sie ja in Amerika nicht berühmt ist und keine Konzerte gibt. Schade ist, daß sie zwar 2 Stunden durchspielt, aber keine Zugabe gibt, was ein etwas abruptes Ende bedeutet, aber trotzdem echt empfehlenswert!! 🙂

Nach der Show waren wir noch kurz was trinken und reflektierten die schräge Show im Kreise der Redshirts, Italiener und der 2 Amis. Natürlich durfte unser Meet and Greet Bericht auch nicht fehlen. 🙂

Um ca. 12 Uhr verabschiedeten wir uns dann gerade noch rechtzeitig, um die letzte Metro zu bekommen. Für mich kein langer Abschied, nur bis Donnerstag. Wenn die Tour nur annähernd so weitergeht wie sie begonnen hat, dann wirds absolut genial.*grins*

–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–

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  1. schwopper

    Wenn ich nicht wüßte was du im Köpfchen hast, würde ich ja sagen: mehr Glück als Verstand ❗ Beim Andi hätte das schon besser gepasst :mrgreen:

  2. He du das merk ich mir bis zum nächsten Treffen (ich probiers zumindest)

  3. Andrea

    Danke Melli das hast Du aber schön geschrieben 🙂

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du dir keine allzu großen Sorgen machen musst. Das vergisst er garantiert bis zum nächsten Treffen.

  4. Bisher hab ich noch von Keinem gehört, dass seine VIP Tickets zu einem Meet and Greet geupgradet wurden, da es bisher immer Beides gab. Wir hatten es wirklich Meiko zu verdanken, der als einziger in Amsterdam das Meet and Greet kaufen wollte und dem Rest, der es nicht getan hat. Nur so bekamen wir diese tolle Überraschung.

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