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Trip #2: Hamburg und Düsseldorf

Am Donnerstag bin ich um 9:30 mit dem ICE nach Hamburg gestartet. Das war pünktliches und komfortables Reisen, da ich kein einziges Mal umsteigen mußte und so kam ich gut und relativ schnell um 14:20 in Hamburg an.

Hier folgte ich dann Stephs Instruktionen (ein Hamburger Fanclubmitglied), die mich mit der U3 zum Stadtpark brachten. Ab da wurde es nun schon etwas stressiger. Ich sah den Stadtpark und ich hörte die Band bereits ihren Soundcheck machen, aber ich fand die Freilichtbühne nicht. Nachdem Babs angedeutet hatte, dass wir eventuell vor dem Meet and Greet auch den Soundcheck mit anhören durften, beschleunigte ich meine Schritte.

Nach zweimaligen Nachfragen, fand ich das Gelände, mußte aber einmal drum heraumlaufen und kam so mit ziemlich vielen Umwegen, ziemlich verschwitzt ans Ziel. Hier warteten schon viele Redshirts und einige andere und das Beeilen hatte sich, wie so oft nicht gelohnt, da wir, bis wir reindurften noch 1,5 Stunden warten mußten und so den Soundcheck leider verpaßten.

In dieser Zeit konnte ich viele alte und neue Bekannte begrüßen und es machte wirklich viel Spaß.

Dann wurden wir von Shawn am Hintereingang abgeholt und Backstage geführt. Hier standen drei Bierbankgarnituren, und Wagongs mit den Aufschriften Produktion und Dressingrooms, ausserdem das Buffet. Shawn bat uns auf einer der Bierbankgarnituren Platz zu nehmen und kurz auf sie zu warten. So saßen wir zu 8. (unbewacht) ziemlich relaxt und ein kleines großes bißchen aufgeregt und warteten. Um uns herum war ziemlich viel Betrieb und da wir schon mal die Gelegenheit hatten, machten wir mit Band und Sängern Fotos und unterhielten uns mit Ihnen.

Nachdem die Crew nun essen wollte, wurden wir gebeten mit einer Sitzgruppe am Rand Vorlieb zu nehmen und dahin kam dann auch Anastacia mit Shawn. Als erstes begrüßte sie unsere Jüngste. Die 17 jährige Nathi, die noch kleiner als Anastacia war und bei der sie es sich nicht nehmen ließ ihr durchs Haar zu wuscheln. Anschließend war ich dran, weil ich neben Nathi stand. Anastacia signierte meine Tourbag und ich bekam wieder ein neues Foto für meine Sammlung.

Nachdem Jede ihr Geschenke abgeben, ein Foto und Autogramm bekommen hat, haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht und dann war es auch schon wieder vorbei. Dass das Treffen in Amsterdam intensiver war ist klar, aber sowas erlebt man, wenn überhaupt, nur einmal. 🙂

Anschließend wurden wir in die erste Reihe gebracht und kaum das wir da waren, kamen auch schon die Anderen angerannt und wieder konnten wir alle zusammen stehen und sprocken. Das Konzert war auch wieder sehr gut und es hat schon auch was, wenn man es schon kennt, denn dann weiß man sofort, wann man was zu tun hat.

Als ein 10 jähriges Mädchen hinter uns stand, gab ich meinen Platz in der ersten Reihe auf und ließ sie vor, da sie selbst hinter der kleinen Nathi keine Chance hatte was zu sehen.

Nach der Show gingen wir dann noch gemeinsam mit ca. 20 Redshirts einen trinken und mit der letzten U-Bahn um 0:10 fuhren wir dann zu 6 zu Steph. Hier konnten wir in einer kleinen, aber chicken 3 Zimmer Wohnung je zu zweit in einem Zimmer sehr konfortabel übernachten.

Am nächsten Mittag, nachdem 6 Mädels im Bad waren, die Accus wieder aufgeladen und die Speichersticks entleert wurden, ging es dann für die Österreicher Babs, Dagi, Mary und für mich weiter nach Düsseldorf. Die Fahrt war etwas anstrengend, da wir sowohl auf der Hauptstrecke, als auch auf der Ausweichstrecke von einem Stau in den anderen fuhren. So brauchten wir etwas länger als geplant für die Strecke.

Trotzdem kamen wir vor dem Einlaß zur Konzerthalle und da es sowieso ein Sitzplatzkonzert war, brachte frühes Anstehen eh nichts. Vor dem Eingang trafen wir wieder auf liebgewonnene Gesichter aus verschiedenen Nationen und die Begrüßung war wieder sehr herzlich.

Bei den Sitzplatzkonzerten ist echt schade, daß wir quer über die ganze Halle verteilt sind. Deswegen sammelten wir uns so lange es ging vorne, um vor dem Konzert noch ein bißchen zu quatschen. Allerdings wurden wir schon sehr früh von den Securitys an unseren Platz gebeten.

Zumindest waren wir 4 nebeneinander und nachdem neben uns noch Plätze frei waren, kamen auch noch zwei weitere Redshirts in unsere 7te Reihe. Da es hier zum Fotografieren und Filmen fast schon zu weit weg war, haben wir weniger geknipst und mehr geklatscht und gewunken was auch schön war und das Beste ist, wenn bei den Balladen 6 Reihen vor uns saßen und wir standen, war es auch schon fast wie in der ersten Reihe. 😉

Ok, dem hinter uns hat unser 2 stündiges Dauerstehen nicht gefallen, aber zum Glück ist das selbst auf Sitzplatzkonzerten nicht verboten. Nachdem er uns etliche Male angemault hat, haben wir unser Ass aus dem Ärmel gezogen: die langbeinige, blonde Mary, die ihm mit ihrem besten Verführerlächeln erklärt hat, daß wir gerade 6 Stunden Fahrt hinter uns haben und noch 7 vor uns und dass da 2 Stunden Stehen echt willkommen sind. Ich hab keine Ahnung wie sie es schaffte, aber er hat sich nach dem Konzert sogar noch von uns verabschiedet und war plötzlich lammfromm.

Nach dem Konzert fiel uns das Verabschieden schwer. Vorallem denen, für die es das letzte Konzert war. Wir machten noch ein Gruppenfoto und dann ging es, nach einem kurzen Tankstopp, wieder auf die Autobahn, die diesmal zum Glück leer war. So waren wir nach zügiger Fahrt in 3,5 Stunden an der Jansenbrücke, wo Andi mich abholten konnte, da unsere Nachbarin Doris das Babyphone hatte.

Zum Glück sehe ich die Mädels am Montag wieder, sonst wär mir der Abschied auch schwer gefallen.
Es ist wie eine Droge und macht eindeutig Lust auf mehr, leider ist das Hobby auch ganz schön teuer, naja mal sehen was die Tour 2009 noch so bringt…

Liebe Grüße, Andrea
–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–

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  1. Meet & Greet Bilder folgen, hab ich nur leider noch nicht 🙁

  2. schwopper

    Dann fang schonmal an zu sparen, wenn das für das Jahr 2009 noch nicht alles gewesen sein soll ❗

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