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Trip #4: FREAKS ON TOUR

Endlich war es soweit und das heissersehnte Wochenende war da. Der Fanclubtripp durch 4 Länder mit 2 Konzerten und einem unglaublichen Bus.

Am Freitag holte ich Andi Mittags von der Arbeit ab, anschließend informierten wir uns noch kurz über HD Cameras, da unsere alte Filmcamera leider überraschend den Geist aufgegeben hatte und gingen dann noch gemütlich etwas Essen.

Dann ging es los. Wir fuhren nach Vaterstetten und waren dort sehr zeitig, so dass wir noch in aller Ruhe einen Cappucino trinken konnten. Um kurz nach Fünf kam wie verabredet Meike, um mich für die restliche Fahrt aufzugabeln. Sie erzählte mir von ihren gestrigen Konzerterlebnissen aus Luxenburg und so verging die Zeit wie im Fluge.

Wie berechnet kamen wir dann gegen 19 Uhr in Wattens bei Babs und Dagi an. Hier begrüßte uns Dagi herzlich und wir warteten auf den Rest, den Babs gerade vom Insbrucker Bahnhof abholte. Anschließend war das Hallo groß, als Babs mit Steffi, Sandra, Nathi, Corxy und Nina im Schlepptau daheim ankam.

Um den Tripp standesgemäß zu beginnen und die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen, gingen wir sehr lecker italienisch Essen. Dann begann die Aufregung zu steigen und als wir wieder in der Wohnung waren, schaute Babs ab und an gezielt aus dem Fenster. Schließlich sagte sie: da unten steht ein großes schwarzes Auto und prompt stürmten alle ans Fenster und bestaunten den riesigen Doppeldeckerbus, der schön beleuchtet unter einer Strassenlaterne stand.

Natürlich musste es prompt regnen wie aus Eimern. Deswegen wurden wir triefend nass bis endlich alle Gepäckstücke und Proviant im Bus waren und dann begann die Besichtigungstour:

Unten befand sich eine schöne und zu unserer großen Überraschung gut gefüllte Küche mit Cappucinomaschine. Daneben eine 4er Sitzgruppe und Sofas, die den restlichen Raum ausfüllten. Hier hatten wir Dolby Surround Sound, einen Dvd player und eine Playstation mit 2 Flachbildschirmen zur freien Verfügung. Durch die super Beleuchtung und die Spiegel an der Decke, wirkte es noch größer als es eh schon war. Auf halber Treppe nach oben befand sich dann die Toilette mit Miniwaschbecken, auf der man allerdings nur kleine Geschäfte tätigen durfte, da diese dann gleich wieder ausgeschieden wurden. 😉

Oben gab es einen kleinen Gang, der sehr wichtig war, da wir hier unsere Koffer und unsere Schuhe deponieren konnten. Links davon war die „Präsidentensuite“ ein Schlafzimmer mit Doppelbett fast so gross wie meins daheim mit Fernseher Dvd Player und Playstation. Rechts waren dann 12 Kabinen jeweils 6 auf jeder Seite und ganz vorne, über der Fahrerkabine gab es nochmal einen kleinen Raum mit 2 kleinen Sofas und den absoluten Panoramablick über die Strasse.

Wie ihr Euch vorstellen könnt, hielt unsere Begeisterung eine Weile an und an Schlafen war die nächsten 2 Stunden nicht zu denken. Wir machten es uns in unserem „Wohnzimmer“ bequem und chillten bei der Live at Last Konzert DVD und freuten uns darüber crazy genug zu sein um so etwas spezielles, fabelhaftes, besonders geiles, Superkalifragilistiges zu machen. Nachts gabelten wir dann noch Maria an der Autobahnausfahrt mit auf.

Irgendwann schafften wir es dann doch ins Bett und waren überrascht wie gemütlich die Matrazen, Bettdecken und Kissen waren. Während der Fahrt ist es etwas gewöhnungsbedürftig zu schlafen. Solange wir auf der Autobahn fuhren war es wunderbar. Das Rauschen wiegte einen in den Schlaf. Wenn allerdings der Bus langsamer und Kurven fuhr, hatte man das Gefühl auf einem Schiff zu sein und das Gleichgewicht ausgleichen zu müssen. Zum Glück waren allerdings unsere Fahrtzeiten nicht allzu lange, was bedeutete, dass wir immer ein paar Stunden im Stehen schlafen konnten.

Am nächsten Morgen stand ich um 7:30 Uhr auf und traf in der Küche auf Dagi und Babs, die auch schon wach und fleißig am Frühstück machen waren. Davon profitierte ich prompt und bekam mein Frühstück serviert. Danke an dieser Stelle nochmal für die mütterliche Fürsorge, die auch leckere Mitternachtswürstchen beinhaltete. 🙂

Um 8 Uhr bekamen wir am Wiener Flughafen weiteren Zuwachs: Yanna und Marli gesellten sich zu uns und eine Stunde später, am Flughafen von Bratislawa wurde unsere Runde mit den Holländern: Ron, Chanti und Wanda komplett. Jetzt waren wir mit Chris dem Busfahrer 16 Personen an Bord und somit konnte es auf zur Konzerthalle gehen. Hier kamen wir um ca. 9:30 Uhr an und waren natürlich die Ersten.

Bis 12 Uhr konnte der Bus vor der Halle stehen bleiben, danach allerdings mußte er auf einen entfernteren Parkplatz fahren und für uns begann die Warterei draußen. Und wir warteten im Sitzen, im Stehen, im naheliegenden Cafe und letztendlich in der Schlange vor den Schleusen.

Organisation kannten die Securities in Bratislava gar nicht, genauso wie Englisch. Wir mußten beim Öffnen der Schleusen sogar teilweise den Kontrollstreifen selbst abreissen, dass wir schnell genug rein kamen. Innen war dann nochmal der Bereich vor der Bühne abgetrennt und man mußte die richtigen Karten haben, um in den Frontstage Bereich reinzukommen. Die hatten wir eigentlich, nur ließen sie uns leider trotzdem nicht rein. Nach 5 Minuten hektischem und ziemlich unnützen Diskutieren habe ich es dann letztendlich trotzdem geschafft, das vorherige Rennen hätte ich mir aber sparen können.

Bei Manchen haben sie am Eingang die Tickets sinnigerweise behalten und die Mädels hatten sie dann innen zum zeigen nicht mehr, mußten also wieder zurückrennen und ihre Karten aus dem Müll fischen. Zum Glück hatten alle die gleichen Probleme, so daß der Fanclub letztendlich eigentlich doch gut stand. Mittig und Links von der Mitte in der ersten 3 Reihen und vorallem zusammen!

Die Halle war bis kurz vor dem Beginn ziemlich leer, füllte sich aber dann doch noch in den letzten Minuten und die Stimmung war bombig. Das ganze Konzert machte mega viel Spaß und Anastacia war mal wieder ziemlich crazy und sehr süß und natürlich total liebenswert. Vorallem mit den Minni Mouse Ohren, die Jemand auf die Bühne geworfen hatte. 😉 Überrascht haben wir sie damit, daß wir bei Same Song das Ende mit Someday über den Applaus hinausgezögert haben. Ich denke das hat ihr sehr gut gefallen.

Nach dem Konzert ging es dann wieder ab in den Bus und auf nach Budapest. Wir sammelten uns wieder im „Wohnzimmer“ und schauten nochmal die alte Konzert DVD. Babs bat dann mal kurz um Aufmerksamkeit, weil sie mit uns über 2 Mädels reden wollte, die uns verfolgen und abklären wollte wie wir uns verhalten. Es ging darum, daß diese 2 Mädels ständig SMS schrieben und dringend um ein Treffen baten, fast schon aufdringlich. 😉

Die Rede war von Shawn und Anastacia, die uns Tourbusmädels für ein Meet and Greet einluden. Am liebsten würden sie sich sogar den Bus anschauen, schrieben sie. Die Begeisterung unter uns war natürlich riesig und Jede freute sich ihre Geschenke und Autogrammbitten abgeben zu können.
Trotz der Aufregung gingen wir an diesem Abend etwas früher ins Bett und bekamen in dieser Nacht auch dementsprechend mehr Schlaf von ca. 5-6 Stunden.

In Budapest konnten wir direkt auf dem Parkplatz vor der Halle parken. Da uns nach dem Meet and Greet die erste Reihe sicher war, konnten wir den Sonntag sehr chillig verbringen und trauten uns sogar eine kleine Besichtigung rund um die Konzerthalle zu machen. Hier war ein riesiger schmuddeliger Flohmarkt, den wir uns kurz ansahen, anschließend aber beschlossen, dass uns das Cafe im Hotel doch lieber war, als der Rest dieser Gegend.

Hier trafen wir auf die Italiener und die Holländer und füllten somit den Raum bis auf wenige Tische aus. Als es dann 14:30 Uhr wurde, stieg die Nervosität und wir gingen wieder zu unserem Bus, um uns langsam ins Redshirt zu werfen und unsere Karten noch upzugraten, um auch wirklich in den Frontstagebereich und somit in die erste Reihe zu kommen.

Punkt 17 Uhr, wie vereinbart, kam Anastacia an der Halle an und wir wurden auch ziemlich zeitig vom Chefsecurity abgeholt. Mittlerweile hatte sich unsere Gruppe leider verdoppelt, da sowohl die Italiener, was ausgemacht war, als auch K’s Gruppe dabei war. Natürlich hatte Anastacia nicht so viel Zeit wie sie und vorallem wir gerne gehabt hätten und somit wurden alle 31 Leute im Halbkreis in die Halle hinter die Bühne gestellt und Anastacia ging von vorne nach hinten durch. Es war das mit Abstand größte Meet and Greet das ich je hatte und natürlich irgendwie etwas unpersönlich. Trotzdem war der kurze Moment, an dem Ana vor einem stand wieder super und unvergesslich.

Anschließend durften wir in die erste Reihe und warteten hier total relaxt auf das Konzert. Da unsere Somedayverlängerung gestern gut angekommen war, machten wir das heute auch wieder und hatten wieder das Gefühl, dass es ihr gefiel. Für You’ll never be alone hatten wir uns Zettel mit „Great Memeories“, „Thank you“ und „No End“ 100x ausgedruckt und unter dem Puplikum verteilt und als das Lied startete hielten alle die Zettel hoch. Anastacia ging nicht drauf ein, aber man merkte, daß ihr bei dem Lied ein Kloß im Hals saß.
Als dann anschließend In your Eyes kam, hatten wir diesen Kloß im Hals, da Anastacia das ganze Lied der ersten Reihe widmete und Einem nach dem Anderen ansang, tief in die Augen blickte, winkte und zwinkerte. Das war Gänsehautfeeling pur!

Das Konzert war wunderschön, aber emotionaler als das Spaßkonzert von gestern. Die Stimmung war wieder super, am Ende allerdings wurde es sehr traurig und ein paar Abschiedstränen flossen. Um diese bedrückte Stimmung wieder zu verscheuchen, feierten wir noch eine kleine Party vor unserem Bus mit Freunden und der Crew von Anastacia. Babs hatte im Konzert einen Zettel hochgehalten mit Beer at the Bus after the Show. Diese Einladung nahmen der süße Tänzer Tom, Dave der Gitarrist, Markus der Keyborder, die Keyborderin Hannah und der Cheftontechniker, der unseren Busfahrer kannte und besuchte, an und waren ganz entzückt von unserem Bus, der doch viel schöner war als ihrer! 🙂

Um ca. 0:30 Uhr fuhren wir dann los wieder in die Heimat. Da ich 3 Stunden später, am Wiener Flughafen, schon wieder aussteigen mußte, machte ich durch und Babs, Steffi und Corxy leisteten mir Gesellschaft. Yanna und Marli, die auch am Flughafen raus mußten schliefen auf dem Sofa und auch Dagi legte sich trotz Kopfschmerzen nicht ins Bett, sondern schlief auf dem Sofa. Von dem Rest verabschiedeten wir uns schon mal, mit dem Versprechen uns bald wieder zu sehen.

Als wir dann ankamen hatte ich keine Lust auszusteigen. Die Gruppe war so harmonisch die ganze Zeit, was bei 14 Mädels wohl kaum selbstverständlich war, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe auf unserem Luxustripp. Ich bedankte mich vorallem bei Babs und Dagi für die tolle Organisation und mußte sogar mit feuchten Augen kämpfen.

Am Flughafen mußte ich zum Glück nicht all zu lange warten und hatte ja auch Gesellschaft von Yanna und Marli. Im Duty Free kaufte ich dann noch eine Sacher Torte und ein Spielzeug für meine Lieben zu Hause, auf die ich mich nun immer mehr freute. Langsam kam auch die Müdigkeit, die mich im Flugzeug dann total übermannte, was denn Flug gefühlsmäßig auf 5 Minuten verkürzte – wie ich bin schon da???

Am Flughafen wurde ich dann begrüßt von Jana und Andi und freute mich riesig. Der Tripp war super, aber es ist auch schön wieder heim zu kommen.

So einmalig das Ganze auch war, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es nicht eine Wiederholung geben wird. Wir haben den Luxus nun geschmeckt und wenn es ein nächstes Mal gibt, wäre ich gerne wieder dabei. 🙂

Liebe Grüße, Andi
–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–

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  1. schwopper

    Freu mich für dich, dass ihr so einen Spaß hattet, auch wenn ihr Armen zeitweise im Stehen schlafen musstet 😉

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