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Anastacia beim Summersound in Sursee

Am Donnerstag begaben sich Andreas und ich wieder auf die Piste, um nach Sursee in der Schweiz zu fahren. Gut war, dass Feiertag war und somit keine LKWs auf der Autobahn waren. So schafften wir es in nur 1,5 Stunden nach Stuttgart und waren inkl. kleiner Pausen nach fünf Stunden Fahrt angekommen.

Unser Hotel war nur ca. 200 m vom Veranstaltungsort entfernt, so konnten wir erstmal in die Tiefgarage des Hotels fahren, die kostenlos war, und dann zum Eingang des Festivalgeländes laufen. Da das Wetter wechselhaft war, hatte ich extra in einen Korb Regen- und Fleecejacken und Andis Turnschuhe gepackt. Er wollte die fünf Stunden lieber mit Sandalen fahren. Es gab nur einen Haken. Der Korb stand anscheinend immer noch im Gang in Wintersdorf. Wohl oder übel gingen wir ohne Jacken zum Festivalgelänge. Zum Glück regnete es nicht – noch nicht.

Hier warteten schon fleißig Fans aus allen Landen. Schweiz, Österreich, Deutschland, Portugal, Italien und Holland. Insgesamt so ca. 25 würde ich schätzen. Wir wurden herzlich von den Redshirts begrüßt und setzten uns dazu. Wir vertrieben uns die Zeit mit Mensch ärgere dich nicht und Gesprächen. Dazwischen konnten wir uns den Soundcheck anhören. Wir hatten sogar den seltenen Luxus einer Toilette und kurz vorm Einlass wurde auch noch der Grill vor unserer Nase angeschürt und wir konnten vor dem Konzert unseren Hunger noch stillen. Es war allerdings das schrägste Bratwurstbrötchen meines Lebens. Und das teuerste. Fünf Euro zahlten wir für eine Scheibe leckeres Weißbrot und eine gebratene Weißwurst in der Butterbrottüte. Richtig gelesen. Wurst in der Tüte, schauts Euch auf den Bildern an – unglaublich!

Beim Einlass ließen wir Andreas und Dagi nach vorne, da sich dies bereits in Albufeira bewährte und uns einen Platz in der ersten Reihe verschaffte. Auch dieses Mal ging die Rechnung auf, wobei Andi als zweites startete, vor dem Überholen noch Dagi anfeuerte und dann als erstes ankam, sich breit aufstellte und somit den Platz ein paar kurze Sekunden, bis der Rest von uns kam, reservierte. Danach ist man jedes Mal völlig fertig und freut sich, dass man Zeit zum verschnaufen hat.

Als Vorgruppen spielten Yokko – eine schweizer Band, die vor allem wahnsinnig laut war. Noch dazu kam der Regen. Mit großen Tropfen. Ich war ein bißchen neidisch auf die Regenjacken der Anderen. Danach kamen The Straights – abgeleitet von den Dire Straights mit drei Orginalmitgliedern und allen Liedern. Die waren zwar Rockopas, aber wirklich spitze. Man fühlte die Liebe zur echten Musik und wir wurden eine Stunde lang bestens unterhalten. Pünktlich wie ein schweizer Uhrwerk kamen und gingen die Bands ganz nach Plan und so war auch Anastacia wie im Programm versprochen um 21:45 Uhr auf der Bühne. Und es war wieder trocken. Alles war gut. 😉

Die Show began mit „Why’d you lie to me“, wie auch schon in Albufeira und wir rockten von Anfang an. Ich hüpfte so viel, dass ich am nächsten Tag ganz weiche Knie und Muskelkater in den Oberschenkeln hatte. Typisch Anastacia war, dass sie für ein Foto ihres Publikums fast vier Minuten brauchte. Zuerst hatte sie leichte technische Probleme, dann machte sie das Bild und anschließend traute sie sich sogar noch ein Video machen. Dafür twitterte sie das Foto direkt von der Bühne aus. Es war irre komisch, wie sie mit ihrem Blackberry da stand.

Jetzt hab ich so viel verlinkt, jetzt gibt es auch noch ein paar Gesangsproben: Reaview, you’ll never be alone, I belong to you, Not that kind
Es hat mir auf jeden Fall wieder sehr viel Spaß gemacht. Anastacia hat nicht nur eine hammer Stimme, sondern auch viel Humor, was jedes Konzert einzigartig macht. Gerne wieder. 🙂

Grüßle, Andi
–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–

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  1. Auf http://www.anastaciafanclub.at kann man sich das ganze Konzert sogar anschauen. Vielen Dank für die schöne Erinnerung :mrgreen:

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