Am Mittwoch lud Fujitsu nach München ein zu ihrem Forumstreff mit interessanten, leider englischen Vorträgen, Show Room und angeschlossener Celebration Night. Da nicht nur der Eintritt zu den Vorträgen, die ganztägliche Verpflegung, sondern auch die abendliche Konzertshow gratis war, registrierten wir uns freudestrahlend für den Tag. Mit dabei waren Nina, Babs und Dagi und später auch Kerstin und Marion. So trafen wir uns um 14 Uhr in München und besuchten den Vortrag über die Cloud.

Da nicht nur Fujitsu, sondern auch Anastacia über Twitter eingeladen hatte, sie vor dem Hotel Bayrischer Hof zu treffen, verließen wir kurz darauf wieder das Messegelände und begaben uns mit dem Taxi Richtung Münchener Innenstadt. Diese Fahrt dauerte aufgrund einer Baustelle länger als gedacht, was aber nicht schlimm war, da sich auch Anastacia wieder eine dreiviertel Stunde verspätete.

So freuten wir uns vor dem Hotel 12 bekannte Gesichter aus Italien, Schweiz, Deutschland und Österreich zu treffen. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und warteten noch ein wenig. Dann kamen Anastacia und Shawn auf dem Weg zum Soundcheck aus dem Hotel und begrüßten uns herzlich. Obwohl jeder in unserer Gruppe Anastacia schon mehrfach getroffen hatte, bekamen alle wieder Autogramme und Fotos von der sympathisch, herzlichen Amerikanerin.

Als sich Anastacia auf den Weg zum Soundcheck machte, hechteten auch wir wieder ins Taxi, um rechtzeit zu dem Energiesparvortrag zurück zu sein. In der Messehalle gab es dann auch noch Kaffee und Kuchen und so ließen wir es uns weiterhin gut gehen. Als unser Vortrag um ca. 17:45 Uhr aus war, trafen wir auch auf Kerstin und Marion.

So erkundeten wir zu siebt die große Messehalle, den Show Room, wo wir netterweise auch eine Cocktailbar fanden und das Abendessen. Dies bestand aus Bratwurstbrötchen, Leberkäse, Fleischküchla und chinesischen Nudeln. Dazu bekam man alkoholfreie Getränke, Bier und Cocktails.

Nach dem Essen warteten wir vor der großen Halle auf den Einlaß zum Konzert. Hartnäckig hielt sich ja das Gerücht, dass nur eine auserwählte Anzahl von Personen teilnehmen dürften. Da wir immer mehr Leute mit roten Armbändern sahen, die wir nicht hatten, kam die Frage auf, ob wir rein zum Konzert kämen. Kerstin sah gar nicht ein wieso andere das rote Armband hatten und wir nicht und begann Leute zu fragen, wo es denn das gäbe. Danach begann ein hektisches Gesuche, da wir die Verteilung nicht ausmachen konnten. Kurz: Aufregung pur. 😉

Nach nochmaligen hartnäckigen Nachfragen seitens Kerstin fanden wir die Schlange dann doch und wunderten uns wieso sie uns nicht schon früher aufgefallen war. Mittendrin im Gewühle waren dann aber plötlich die Bänder leer und wir ziemlich ratlos. Schließlich wurden die Tore geöffnet und man bekam beim reingehen ein Band. Letztendlich stellte sich heraus, dass sie mit den Bändern einfach gewährleisten wollten, dass die erlaubte Anzahl an Leuten für die Halle nicht überschritten wurde.

In der Halle wartete Kerstin, die eindeutig schneller war, auf Marion und mich und dann gingen wir ganz relaxt Richtung Bühne. Die war in der Mitte etwas vorgelagert und da stand ein rießiges Schlagzeug. Dies schreckte anscheinend die ca. 60 Leute die schon vor uns in der Halle waren ab, denn in der ersten Reihe mitte stand noch keiner. Als ob der perfekte Platz nur auf uns gewartet hätte, stellten wir uns breit grinsend ans Geländer. Andi kam ca. 10 Minuten später und stellte sich hinter uns.

So warteten wir begeistert auf den Beginn der Show. Zuerst kamen die flying Drums zu denen auch das Schlagzeug gehörte. Sie trommelten ca. 15 Minuten heiße Rhythmen und dann wurde das Schlagzeug weggefahren und Anas Mikroständer direkt vor unserer Nase postiert. GRINS

Weitere 15 Minuten später kam sie dann mit „Why’d you lie to me“ auf die Bühne. Obwohl das Publikum nicht aus Fans, sondern trockenen Geschäftsleuten und zu 80 Prozent aus Männern bestand, schaffte es Anastacia die Menge zu fesseln und zu begeistern. Nachdem ich vor ihr stand und als Einzige die bei Fans bekannte Zeichensprache mitmachte, war es für mich sehr einfach ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Gesehen und gesehen werden. 😉
Sie spielte ihre bekannten Singles und mir fiel auf, dass kein einziges Lied aus ihrem letzten Album dabei war. Dafür sang sie „Empire State of Minds“ von Alicia Keys nach, das ich sogar besser fand als das Original. Was ja klar war. Aber ich freue mich auch berichten zu können, dass nicht nur ich begeistert war, sondern auch die absolut neutralen Kerstin und Marion das Konzert, die Stimme und die sympathische Ausstrahlung Anastacias super fanden.

Nach 1:15h war die Show vorbei. Anschließend ging der Abend allerdings noch weiter. Es gab noch tanzende Roboter und eine Cover Funk Band, bei der Anke Engelke mitsang. Ganz ehrlich: reden wäre uns lieber gewesen, denn als Comedian ist sie ja super. Als Sängerin, gerade nach Anastacia eher naja. Deswegen warteten wir, wie auch so viele Andere das Ende des Abends nicht ab, sondern begaben uns um 23:00 Uhr auf den nebligen, gemütlichen Heimweg.

Der Tag war fantastisch und wird unter „Dinge, die ich ohne Fanclub nie gemacht hätte“, neben „Wetten Dass“, „Nur die Liebe zählt“ und dem Tourbus abgelegt. Ein großes Dankeschön geht natürlich an Fujitsu, die sich proffesionell präsentiert und alles wunderbar organisiert haben. 🙂

Eure Andi

–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–