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Wochenendtripp ohne Konzert

Da Anastacia zwar ursprünglich der Anlass fürs buchen, aber letztendlich (aufgrund der Absage des Konzertes, seitens der Mailänder aus organisatorischen Gründen) nicht mehr der Sinn und Zweck unseres Wochenendes in Mailand war, gab es diesmal einen Städtetripp ganz ohne Konzert.

Da es leider keinen Direktflug von Nürnberg nach Mailand gibt, mussten wir erst mit dem Auto zum Münchner Flughafen fahren. Dies stellten wir dann auf dem günstigen Besucherparkplatz ab. Dann ging es weiter ins Flugzeug. Es war eine ganz kleine Maschine mit nur zwei Sitzen links, einem kleinen Gang mittig und wieder zwei Sitzen rechts und schätzungsweise 30 Reihen. Dementsprechend wackelte das Flugzeugchen bei dem kleinsten Windstoß und davon gab es am Freitag leider einige. Hier rutschte mir mein Herz ganz schön in die Hose und so war ich heilfroh als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Da wir nur mit zwei Rucksäcken unterwegs waren, konnten wir den Flughafen nun zügig verlassen. Anschließend mussten wir noch eine halbe Stunde mit der Malteser Express Bahn fahren, dann waren wir in der Innenstadt in Mailand. Trotz des 48 Stunden U-Bahn und Strassenbahnpass, den wir für 8,50 € erworben hatten, beschlossen wir die zwei Kilometer gemütlich zu unserem Hotel zu Fuß zu laufen, um unterwegs schon einen groben Eindruck von Mailand zu bekommen.

Im Hotel angekommen, machten wir uns kurz frisch, stellten die Rucksäcke ab und begaben uns dann auch schon wieder Richtung Mailänder Dom und der Scala. Hier war aufgrund der Uhrzeit wahrscheinlich, es war 19 Uhr, erstaunlich wenig los und so konnten wir ohne Gedrängel den Dom und die exklusive Einkaufsstrasse begutachten. Da wir allerdings langsam Hunger hatten, beschlossen wir morgen noch mal wieder zu kommen und suchten uns ein nettes und erstaunlich günstiges Restaurant in der Nähe unseres Hotels.

Am Samstag genossen wir erstmal das leckere Frühstücksbuffet in unserem Ibis Milano Centro Hotel und machten uns dann wieder auf die Stadt zu erkunden. Beim Castello gibt es einen netten Park, mit Spielplätzen für Kinder, Ponyreiten, sogar Karussellen und da dieser auf unseren Weg Richtung Dom lag, durchquerten wir ihn. Anschließend gingen wir ein wenig shoppen, wenn auch mit nur mäßigem Erfolg, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.
Am Nachmittag statteten wir dem Navigli Viertel einen Besuch ab. Rechts und links eines Kanals sind lauter süße kleine Geschäfte und noch mehr Restaurants. Nachdem wir heute schon mehr als üblich gelaufen waren, genossen wir anschließend noch etwas Sightseeing a la Andis und fuhren noch ein bißchen Straßenbahn auf und ab. Dies führten wir auch nach einer kurzen Erholungspause im Hotel fort und fanden so ein sehr nettes Lokal, welches wir uns für unser Abendessen aussuchten.

Da wir heute bis Mittag unbedingt wieder daheim sein wollten, ging es heute morgen schon sehr zeitig wieder los zum Flughafen. Diesmal war anscheinend weniger Wind und die knappe Stunde verging wie im Fluge. 😉 Auch der Heimweg von München verlief reibungslos und so waren wir um 11 Uhr bereits bei kalten 15 Grad wieder in Wintersdorf.

Mailand ansich hat zwar seine schönen Ecken, ist aber insgesamt erstaunlich dreckig. Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir diesmal auffallend viel Zeit hatten, wobei wir dadurch aber zum Beispiel den Dom zwei Mal besucht hatten. Wir hatten weder Verpflichtungen noch großartige Pläne. Trotzdem denke ich wenn am Freitag wie geplant das Konzert gewesen wäre, hätten wir auch nicht viel weniger gesehen. Ergo: Mir gefällt es besser in der Kombi, ein Tag Konzert, ein Tag City.

Eure Andi
–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–

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  1. Moni

    Ich vermisse hier eindeutig den „gefällt mir“ Button 😉

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