Am Donnerstag war ich mit Christiane im Cinecitta Deluxe Kino. Das Beste daran ist, dass man wirklich keinen Fuß mehr in den Rücken bekommt, man im elektronisch verstellbaren Sessel bequem liegt und die Bedienung am Anfang des Films hat natürlich auch was. Ergo: Für einen monatlichen Kinobesuch wäre es mir zu teuer, aber vierteljährlich kann man sich das schon mal leisten. 😉

Bisher war ich drei Mal im Cinecitta Deluxe, aber am Donnerstag hat mir zum ersten Mal der Film gefallen. Die Tribute von Panem sind ja eigentlich eine Jugendbuchreihe. Es geht aber ganz schön zu Sache, da im ersten Teil 24 Jugendliche gezwungen werden sich in einer Arena gegenseitig zu töten. Dies ist ein bisschen aufgezogen wie eine Deutschland sucht den Superstar Show und macht das Ganze schon sehr makaber. Die Hauptdarstellerin rebelliert gegen das Konzept und schafft es ihren Partner auch am Leben zu lassen. Im zweiten Teil rächt sich das Regime indem es ausnahmsweise nicht neue 24 Jugendliche in die Arena schickt, sondern aus allen Siegern 24 auswählt, um die Hauptdarstellerin doch noch eliminieren zu können. Obwohl die Filme ganz schön brutal sind, finde ich es dennoch erfrischend, dass eine richtige Story dahintersteckt, was man leider bei den meisten neuen Actionfilmen mit überzogenen Spezialeffekts nicht mehr gewohnt ist. Natürlich sind wie immer die Bücher einen Hauch besser, weil man noch mehr der Hintergründe mitbekommt, aber die Tribute von Panem sind wirklich detailgetreu umgesetzt und eindeutig empfehlenswert, nicht nur für Frauen, auch für Männer. Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie wirklich was für Jugendliche sind und hätte die Fsk auf 16 gemacht, nicht wegen dem vielen Blut, sondern der Psychologie des Films. Aber ab 16 Jahren gibt es eindeutig 5 Rummel von 5.

Liebe Grüße, Andrea