Die Südweide ist nun fast fertig und nun kommt der Bericht mit Bildern dazu. Nachdem Andi es nach jahrelangem Bohren geschafft hatte mich davon zu überzeugen, dass wir keine Gartenhütte in unserem kleinen Garten benötigen, wurde diese letzten Herbst abgebaut und ein paar Häuser weiter im Garten der Roths wieder aufgebaut. Nun galt es das Loch zu füllen und vor allem den Sichtschutz wieder herzustellen.

Hierfür orientierten wir uns an dem Zaun mit Granitsäulen und Holz unserer Nachbarin um es einheitlich zu lassen und bestellten uns zwei Säulen und das Holz. Nun galt es nur noch dies zu uns zu bringen. Das Holz konnte Andi in unserem Kombi transportieren, aber für die je 150kg schweren Säulen brauchten wir ein anderes Auto. Heike bot sich an und so konnten Heike und ich die zwei Granitpfäle mit dem Transporter ihrer Firma abholen. Vielen Dank hierfür! Eingeladen wurden sie per Gabelstapler, ausladen mussten wir sie selbst. Doch dank vereinten Kräften und der Rollwagen unserer Nachbarin haben wir auch diese Aufgabe gemeistert. Danach mussten wir sie nur noch vom Gehsteig aus in die vorbereiteten Löcher schubsen und auch das gelang uns mit vereinten Kräften. Jetzt konnte Andi die Schienen anschrauben und die Holzbretter zusägen. Dann war die erste Etappe geschafft.

Am Gründonnerstag nahm Andi sich dann frei und kümmerte sich um die Holzterasse davor. Wir hatten den Bereich bereits ausgehoben und mit Kies gefüllt, den uns Georg mit seinem Anhänger netterweise besorgen half. Nun ging es daran die Holzbalken zu verlegen. Da das schwierigere Stück das abgeschrägte an der Rasenkante war, begann Andi damit. Sechs Bretter später stellte sich allerdings heraus, dass er lieber an der anderen Seite parallel zum Weg hätte anfangen sollen, da die Rasenkante extrem schief verlief. Also Kommando zurück und auf die andere Seite. Nachdem er hier 10 Bretter montiert hatte, sah man, dass der Bereich zwischen den beiden halb fertigen Enden ungleich schief war und wir bemerkten ausserdem verwundert, dass uns wohl 5-6 Bretter fehlten und wir uns verrechnet hatten. Das war ein kleiner Rückschlag, den wir am Karfreitag erstmal verdauen mussten.

Am Samstag ging es dann aber wieder frohen Mutes gleich in der Früh zum Holz Ziller, der unsere Bretter auf Lager hatte. Daheim wurden dann erst die Neuen verlegt und dann die ersten sechs wieder abgeschraubt, begradigt und parallel verlegt. Kurz nach Mittag waren die Pannen wieder ausgebügelt und wir standen stolz auf unserer neuen, perfekten Terrasse.

Die Woche nach Ostern wurde dann noch das alte Türchen mit dem Holzverschnitt der Wand verschönert und die Liege aufgebaut. Außerdem haben wir auch noch Zebra- bzw. Stachelschweingräser gekauft und jetzt kann die Grillsaison kommen. 🙂

Eure Jandis
–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–