Am Samstag war ich mit Simone, Alex, Heike, Diana und Nadine in Forchheim auf dem Xavier Naidoo Hört Hört Open Air Festival. Da wir vorher noch bequem essen gehen wollten, fuhren wir schon um 17 Uhr los. Nachdem ich Alex und Simone eingesammelt hatte, kamen wir problemlos und schnell zum ausgeschriebenen Parkplatz. Hier fanden wir sogar einen Kostenfreien und liefen anschließend zu der Pizzeria, in der Heike und Diana praktischerweise reserviert hatten und die auf dem Weg zum Festivalgelände lag.

Nach einer leckeren Pizza oder Nudeln liefen war dann die restlichen 200 Meter zum Fußballplatz, auf dem es auch reichhaltige Essens- und Getränkeangebote gab. Es war bereits 19:30 und wie angekündigt kam auf die Sekunde der erste Vorakt Michael Lane. Wir setzten uns auf Höhe des Soundturms am Ende des ersten Drittels auf die Wiese und chillten noch ein bisschen auf der mitgebrachten Picknickdecke. Als zweite Vorgruppe spielte Nico Suave und als der endlich fertig war, kam um Punkt Neun, wie ich es schon vermutete, pünktlich zum Anpfiff des Deutschlandvorrundenspiels Xavier Naidoo auf die Bühne.

Die ersten drei Lieder waren wie ein großes Medley, ohne Unterbrechung oder Begrüßung, schön gesungen aber etwas unpersönlich. Insgesamt spielte Xavier zwei Stunden mit der maximalen Liederanzahl die in diese Zeit rein passen. Anastacia hätte in zwei Stunden mindestens 20-30 Minuten mit Reden und Blödeln verbracht, aber bei Xavier geht alles Persönliche unter und es zählt nur die Musik und die Stimme. Und das kann er. Die Stimme ist fehlerfrei, keine Text- oder Tonverfehlungen und die Lieder sind immer wieder ein wenig anders interpretiert. In der Mitte des Konzertes überraschte er uns mit 3-4 Liedern in „Elektrorock“ mit einem stimmverzerrendem Mikrofon und ungewohnten Klängen. Das hätte ich jetzt nicht 2 Stunden hören wollen, aber als überraschendes Intermezzo war es ganz nett. Mal was anderes zu den Klassikern, die wir schon so oft gehört hatten, aber auch immer hören wollen, wie „Sie sieht mich nicht“, „Ich kenne nichts“, „Und wenn ein Lied“ usw.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Xavier zwar kein Entertainer, aber ein echt guter Livekünstler ist und es war ein gelungener Abschluss zu unserem sehr schönen Pfingsturlaub. Nochmal Danke an die edlen Spender Heike, Melli, Stefan und Diana, die mir diese Karte zum Geburtstag schenkten.

Liebe Grüße, eure Andi