Am Dienstag war es endlich soweit. Das einzigarte Konzert Anastacia’s mit den Bremer Philharmonikern fand im Bremer Musical Theater statt. Um 10 Uhr ging mein Zug vom Nürnberger Hauptbahnhof los Richtung Würzburg. Hier hatte ich 14 Minuten Zeit, um mich mit Stefan zu treffen und in den ICE nach Bremen zu steigen. Je näher wir Würzburg kamen, desto langsamer wurden wir und wir hatten schon 11 Minuten Verspätung. Natürlich war ich nun etwas nervös und sah zitternd ständig auf die Uhr. Ohne Nervenkitzel gehts anscheinend nie. Zum Glück wurden wir letztendlich wieder schneller und konnten zumindest 5 Minuten wieder aufholen und so hatte ich 9 Minuten zum Umsteigen und Stefan begrüßen. Ich wurde sehr herzlich von Stefan empfangen und gemeinsam fuhren wir weiter.

Wie geplant kamen wir um 14:45 Uhr in Bremen an. Leider regnete es, deswegen fuhren wir mit dem Taxi in unser nur 2km entferntes Zimmer. Wir hatten eine kleine Ferienwohnung gebucht, die sauber und zweckmäßig war. Hier machten wir uns chick und trafen uns dann vor dem Park Hotel mit Nati, Nina, Steffi, Meike, Babs, Dagi, Nancy und Kerstin. Hier sahen wir auch Giovanni, der mit seiner Band Vintage Vegas die Vorgruppe bildete. Stefan und ich beschlossen, dass das ein Foto wert wäre und Giovanni war so lieb zu mit uns zu posieren. Kurze Zeit später verließ auch Anastacia ihr Hotel. Sie hatte aber wenig Zeit und winkte so nur kurz den bekannten Gesichtern. Mit Nancy, die noch nie dabei war, machte sie Bilder und gab ein Autogramm und dann ging es mit dem Beat the Street Bus (ich will auch wieder) auf zur Halle.

Wir liefen auch in die Richtung, machten aber mit Babs und Dagi noch einen Zwischenstopp beim Maredo, wo wir sehr leckere Fajitas und Steak aßen. Dann gingen wir ins Bremer Musical Theater und setzten uns gemütlich in die Lounge. Hier gab es auch wieder den Merchendisestand wo man das neue Tourbook kaufen konnte und Fragen für die Q&A Runde im Konzert ausfüllen. Dies machten wir beides und grübelten mal wieder nach einer guten Frage.

Um 20 Uhr gingen wir dann in den Saal mit den bequemen roten Lederstühlen. Hier verteilte sich der Fanclub in den ersten vier Reihen. Stefan und ich saßen mittig, direkt vor dem Mikro in Reihe drei und hatten eine spitzen Sicht. Giovanni mit seinen Vintage Vegas covert bekannte Popsongs und interpretiert sie jazzzig. Das lässt sich ganz gut anhören und die Zeit verging schnell. Um 21 Uhr gab es ein klassisches Intro und dann kam Anastacia mit Left outside alone auf die Bühne. Insgesamt war das Konzertprogramm ähnlich wie bei der Tour. Bei den rockigen Songs setzten die Philharmoniker aus, manchmal spielten sie nur leicht im Hintergrund, aber bei den Balladen waren nur sie und Anastacias Stimme zu hören und das harmonierte sehr gut. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich ein Konzert voller Balladen erwartet hatte und das Publikum, das im Durchschnitt bestimmt 55 war, vermutlich auch. Bei Back in Black, Season Chance und Sweet Child of Mine hatte ich allerdings Angst, dass es dem Publikum zu hart wäre, aber das Gegenteil war der Fall. Sie standen und klatschten Alle! Der ganze Saal war bei den schnelleren Songs auf den Beinen und es war eine Stimmung, die ich noch nie auf einem Sitzplatzkonzert erlebt habe. Eines der besten Anastacia Konzerte die ich je besucht habe und das bei einem deutschen Sitzplatzkonzert. Wahnsinn. Der absolute Höhepunkt kam dann noch, als Anastacia in der Fragerunde als erstes Stefan’s und meine Frage zog. Wir wollten wissen was sie am Meisten liebte und hasste auf Reisen. Sie sagte Sie liebe ihre Fans und warf uns eine Kusshand zu. Und sie liebte es ihre Serien zu schauen. Die Frage was sie hasste überging sie. 😉 Anschließend signierte sie die Frage und wir durften sie uns nach dem Konzert abholen.

Wir waren danach alle total begeistert und aufgedreht. Wie im Rausch. Ich stellte mich sogar vor die ZDF Kamera und hoffe inständig, dass sie mich wieder rausschneiden!!! Babs, Dagi, Nancy, Kerstin, Stefan und ich gingen noch in eine Cocktailbar um den Abend gemütlich und sehr lustig ausklingen zu lassen. Ziemlich kaputt waren Stefan und ich dann so gegen ein Uhr in unserem ziemlich kleinen Doppelbett. Die Matraze war sehr hart und der Holzrand auch, die Fenster gekippt und außen schrieen ab und zu Leute und so war die kurze Nacht bis 7:30 sehr unruhig.

Wir packten unsere Sachen, verließen das Zimmer und gingen in einem Cafe etwas frühstücken. Dann schlenderten wir durch die Bremer Innenstadt. Da es allerdings noch vor 10 Uhr war, waren die Geschäfte alle zu. Die Häuser sehen sehr dunkel aus und durch viel Graffiti und Penner wirkte die Stadt schmuddelig. Durch Zufall kamen wir an dem Hotel vorbei wo Babs, Dagi, Kerstin, Astrid und Birgit, die unabhängig voneinander das Hotel gebucht hatten, gerade frühstückten und so beschlossen wir uns noch ein Stündchen dazu zu setzen. Dann ging es ab zum Hauptbahnhof und in unseren Zug nach Hause. Diesmal lief alles just in time und Andi und Jana holten mich pünktlich um 16:15 Uhr ab. Da wir schon mal hier waren, aßen wir noch gleich ein Pizza vom La Comédia und dann ging es aufs heißersehnte Sofa.

Eure müde, aber glückliche And

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