Da Leipzig das erste Konzert war, das in Deutschland bekannt wurde, war hier am Samstag fast die ganze Fanily vertreten. Natürlich auch Stefan und ich. Stefan kam am Freitag nach der Arbeit um 20:30 Uhr bei mir an und wir aßen gemütlich Spaghetti auf der Terrasse. Natürlich durfte mein Bericht aus Meersburg nicht fehlen und so verbrachten wir zwei Stunden wie im Flug. Irgendwann kam uns dann der Gedanke, dass wir eigentlich doch gleich zu Betti fahren könnten, anstatt Samstag Vormittag. Zum einen weil vermutlich weniger Stau war, zum Anderen weil wir uns noch total fit fühlten und vermutlich eh die nächsten zwei Stunden noch nicht geschlafen hätten. Wir riefen kurz an und fragten Betti, ob es ok wäre, wenn wir um 0:15 Uhr bei ihr aufschlagen würden. Betti, die bereits Meike aus dem Fanclub zu Besuch hatte, war sofort begeistert und so fuhren wir spontan los.

Wie schon erhofft hatten wir keinen Stau und kamen pünktlich an. Das Hallo war groß und wir stießen erstmal mit Prosecco auf unser Wiedersehen an. Gemütlich verbrachten wir weitere 1,5 Stunden auf der Terrasse, bis wir zu dritt ins Gästezimmer gingen. Das Haus von Betti ist sehr schön eingerichtet, trotzdem schliefen wir in der fremden Umgebung nicht so gut und auch nur kurz und waren etwas gerädert am nächsten Morgen. Wir frühstückten sehr lecker und gemütlich und machten uns dann zu viert in meinem Auto langsam auf nach Leipzig, was nochmal eine Stunde Fahrt war. Mittags trafen wir an der Parkbühne ein, die mit die kleinste Location war und nur für ca. 1000 Leute, aber sehr schnucklig mit Stufen und halbrund. Sehr praktisch war, dass vor der Parkbühne ein Cafe war und überall hohe alte Bäume standen, die uns gut vor der Hitze abschirmten. Wir trafen auf Doreen, ihren Freund, Teresa, Jasmin mit Freundin, Babs und Dagi. Die ersten Stunden saßen wir sehr gemütlich in dem Cafe und ließen uns die kalten Getränke und einen Salat schmecken. Mehr ging bei der Hitze nicht rein. Als wir nichts mehr bestellen wollten, setzten wir uns auf die Stufen der Parkbühne und chillten da im Schatten. Um 16 Uhr hörten wir einen interessanten Soundcheck, der sich gar nicht nach Anastacia anhörte.

Der Rest der Fanily, der hauptsächlich aus Andrea und Mutter, Rita, Den Schröter Schwestern, Nina und Steffi bestand kam erst um ca. 18 Uhr, da sie wie Doreen auch die 252€ für das Meet and Green ausgegeben hatten. Da ich alles für Doreen, die im Rollstuhl sitzt und eine Begleitung mitnehmen darf, organisiert hatte, konnte ich mit rein. Es lief alles sehr durchgetaktet ab. Man musste seine Geschenke auf den einen Tisch legen und was man signiert haben wollte mit einem Zettel mit Namen versehen. Ich hätte auch gerne etwas signiert gehabt, traute mich aber nicht das rauszuholen, da es ja Doreens Meet and Greet war. Dann wurde die Gruppe fürs Gruppenfoto aufgestellt (mit mir) und Anastacia kam. Sie begrüßte die durchweg bekannten Gesichter und sagte sie freue sich, dass soviel Fanily da sei, da sie heute eine besondere Überraschung hätte. Dann wurde ein Gruppenfoto gemacht und anschließend stellten sich alle in die Reihe, um nacheinander zu Anastacia gehen zu können, etwas signiert zu bekommen, ein Foto zu bekommen und dabei etwas mit ihr reden zu können. Doreen kann eigentlich kein Englisch, bekam aber den Satz i love you über die Lippen und von Anastacia einen Drücker. Ich sagte dann, dass wir uns schon auf die Überraschung freuen würden und fragte, was nächstes Jahr auf uns zukommen würde. Sie meinte mehr Konzerte, ich frage auch in Deutschland, sie sagte „Are you kidding me? For sure!“ GRINS.

Als Doreen dann fertig war, traute ich mich noch zu fragen, ob ich auch ein Foto bekäme, was ja eigentlich gar nicht geplant war, da ich ja nichts gezahlt hatte, aber Anastacia ist da nicht so. Sie legte sofort ihren Arm um mich und grinste in Shawns Camera. Ich bedankte mich und fuhr die glückliche Doreen aus dem Backstage Bereich auf ihren Platz. Dann mußte ich mir, Stefan und Babs dringend etwas zu trinken holen und kämpfte mich mit den Bechern in die erste Reihe, wo die Lieben mir einen Platz freigehalten haben. Danke Freunde!!! Ich war so glücklich, dass alles so problemlos geklappt hatte und ich nun das Konzert neben Stefan geniessen konnte.

Dies begann zu unserem Erstaunen bereits kurz danach um 20:00 Uhr ohne Vorgruppe. Wir hatten ja erst um 21 Uhr damit gerechnet waren aber nicht sonderlich enttäuscht. Wie auch schon in Meersburg reagierte Anastacia sehr oft und positiv auf unsere Dancemoves und die ganze Ecke war am feiern, tanzen, hüpfen und winken. Wir schwitzen unheimlich bei immer noch knappen 30 Grad aber es machte unheimlich viel Spaß. Die erste kleine Überraschung war, dass Anastacia’s Bruder Brain die Box mit den Fragen auf die Bühne brachte und die ganze Zeit auch da blieb. Er sagte zwar kein Wort, freute sich aber sichtlich über die tobende Menge. Danach gab es die eigentliche Überraschung. Anastacia’s Mutter Diane sang eine sehr jazzige Variante von Summertime mit einem sehr opernhaften, hohen Anfang und einem hammerstarken tiefen Ende. Sie war sichtlich nervös, aber das Publikum feierte sie lautstark und Anastacia schaute vom Rand aus stolz zu. Das war wirklich was Besonderes und Einmaliges.

Als Stefan das letzte Mal bei mir war, hatte Andi von uns beiden Bilder gemacht und eines davon hatte Peter am Freitag Abend noch spontan für mich ausgedruckt. Stefan und ich unterschrieben es und gaben ihm die Überschrift „We put our hearts back together“ und bei Stupid little things wollte Stefan es Anastacia auf die Bühne reichen. Obwohl sie ihm entgegen kam und er schon fast über die Absperrung fiel, fehlten 5 cm, die allerdings der Security für ihn überbrückte. Anastacia sah das Bild, las die Überschrift grinste und zeigte uns ein Herz. Sie glaubt jetzt zwar wahrscheinlich wir wären zusammen, aber das ist ja total egal. 😉 Der Abend lief super, war aber auch wieder viel zu schnell vorbei. In der Zugabe kam Anastacia runter in den Graben und ich besorgte mir schnell einen Edding, holte mein Bild raus und sie unterschrieb es tatsächlich noch. Stefan hielt es mit mir fest, dass Anastacia unterschreiben konnte und so hatte ich das Autogramm doch noch. Ich bedankte mich, sie zwinkerte und ging den Graben weiter entlang. Dann kam wieder mal das Ende mit I’m outta love und nach unserem obligatorischen Gruppenfoto gingen wir wieder zurück in das Cafe und tranken noch etwas.

Danach verabschiedeten wir uns und fuhren wieder zu Betti. Da wir hier schon um 0 Uhr waren, eher als gedacht, und Stefan und ich noch total fit waren, beschlossen wir, ähnlich spontan wie am Freitag, einfach die 2,5 Stunden noch heimzufahren. Wir bedankten uns bei Betti und Steffen für die Gastfreundschaft und verabschiedeten uns von Meike. Unterwegs bekamen wir Hunger, da wir seit dem Salat am Mittag nichts mehr gegessen hatten und so kehrten wir noch gemütlich beim Mc Donalds am Rasthof ein. Um 3 Uhr waren wir schließlich bei mir daheim und schon froh nun ins Bett fallen zu können. Allerdings glaube ich schon, dass es die richtige Entscheidung war, denn die Nacht im eigenen Bett ist unbezahlbar und so schlief ich durch bis heute morgen um 10 Uhr und erwachte erstaunlich frisch. Stefan und ich frühstückten noch eine Kleinigkeit und unterhielten uns gemütlich auf der Terrasse. Um 1 Uhr machte er sich dann auf nach Passau und ich genoss noch ein wenig die Ruhe, da Andi und Jana das Wochenende zeltend in Furth im Wald verbracht hatten und um 20 Uhr erst heimkommen. Freu mich schon auf sie.

Eure And

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