Das neue Jahr startete bereits wunderbar. Nachdem wir am 1.1. mit Olah Frühstückten, mit Roths Reste aßen und mit Manu in Allersberg zu ihrem Geburtstag einen schönen Abend verbrachten, ging es am 2.1 los nach Österreich. Wir fuhren in das 4 Sternehotel Martinerhof im Tennengebirge. Papa und Birgit und Sabrina mit Felix und Marina waren auch dabei. Es war ziemlich viel Verkehr, was uns ca. eine Stunde mehr kostete, aber um 13:30 Uhr kamen wir gut an und wurden mit Suppe und einem Willkommensdrink empfangen.

Danach bezogen wir unsere Zimmer im Nebenhaus. Sabrina bekam ein Appartement, Papa und Birgit und Andi und ich je ein Doppelzimmer und Jana ein Einzelzimmer mit eigenem Fernseher, das uns gegenüber lag. Sie freute sich sehr über den Luxus und packte sofort begeistert aus. Mich trieb es ins Hallenbad. Schade war, dass man nicht mit dem Bademantel hin konnte, da man ja ins Nachbargebäude über einen Weg musste. Außerdem war die Sauna leider aus und das Wasser mit angeblichen 29 Grad etwas sehr frisch (fühlte sich eher wie 24 an). Aber die Kinder waren immerhin begeistert.

Wir trafen uns dann wieder um 18 Uhr zum Essen am italienischen Buffet. Dieses war wahnsinnig reichhaltig und ich hätte schon alleine vom Salatbuffet satt werden können. Alles schmeckte sehr lecker. Auch das 4-Gänge-Menü an den darauffolgenden Tagen ließ keine Wünsche offen und überraschte mit neuen, schmackhaften Kombinationen.

Da es in der Nacht von Samstag auf Sonntag geschneit hatte, machten wir eine Schneewanderung zu einer Alm. Eigentlich hätte die hin nur 1,5 Stunden dauern sollen, wir brauchten allerdings mit den Kids und Schlitten im Gepäck 2,5, was ganz schön an unseren Kräften zehrte. Heim war es dann netter, weil wir die halbe Strecke mit dem Schlitten hinunterfahren konnten. So brauchten wir dafür nur eine Stunde. Ich war trotzdem froh für Abends eine Massage mit wärmenden Ölen bestellt zu haben, den die konnte ich gut gebrauchen. Jana und Sabrina wollten parallel dazu Reiten gehen. Es gab 2 Ponys und mindestens 10 Pferde, allerdings hatten die keinen Winterbeschlag und durften nur in der Halle geritten werden. Der auf der Internetseite versprochene Ausritt im Schnee fiel also aus, wobei Jana auch mit der Longestunde zufrieden war.

Am Montag Mittag machten wir dafür mit allen 8 Personen eine Pferdekutschenfahrt, die inklusive Einkehr 3,5 Stunden dauerte. Wir fuhren ganz romantisch durch den verschneiten Wald und konnten die schöne Aussicht und die reine Luft geniessen. Nach ca. 1 ¾ Stunden konnten wir uns in einem einsamen, kleinen Hotel aufwärmen und mit Kaiserschmarren stärken, dann ging es wieder zurück zu unserem Hotel. Das war wirklich ein Highlight.

Am Dienstag Vormittag gingen Andi, Jana und ich nochmal in das verlassene Schwimmbad. Am Nachmittag wollten die Kids am Hang neben unserem Haus Schlitten fahren. Andi und ich ließen Jana bei Opa und machten einen Ausflug mit der Gondel auf den Dachstein. Hier spazierten wir durch den Schnee zu einer schnuckeligen Alm und belohnten uns mit Apfelstrudel. Viel Betrieb war nicht, da von den ca. 30 Skipisten durch den zu wenigen Schnee nur ca. 8 offen hatten, aber da wir eh nicht Skifahren wollten, störte uns das nicht.

Am Mittwoch waren die fünf Tage leider schon wieder vorbei und nach dem letzten Mal Frühstücksbuffet ging es zumindest für Sabrina und uns wieder nach Hause. Papa und Birgit hatten noch bis Samstag verlängert und gönnten sich noch ein paar Tage verdienten Urlaub ohne Kinder.

Vielen Dank für das tolle Weihnachtsgeschenk und die schönen Tage.

Eure Kandis

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