Am Montag kam Anastacia endlich mal wieder zu mir und ich mußte nur nach Nürnberg „reisen“. Dieses Event in der Meistersingerhalle ließen sich auch Kerstin, Ralf, Sandra, Marion, Christiane, Sabrina und natürlich Stefan nicht entgehen. Deswegen kaufte ich Punkt 10 Uhr beim Vorverkaufsstart 8 Karten in der ersten Reihe Mitte. Sabine kam mit Doreen gratis rein und kümmerte sich sehr gut um sie. Doch nun zum Anfang:

Ich hatte am Montag frei, mußte aber mit Jana um 6:30 Uhr aufstehen und war seitdem fit und bereit. Ab da zogen sich die Minuten wie Kaugummi. Ich bügelte und bereitete die Gästebetten für Stefan und Dagi vor, die sich angemeldet hatten. Dies dauerte allerdings auch nur bis 8:45 Uhr und ab da tigerte ich durchs Haus. Da ich wußte, dass Stefanie aus Ansbach auch Urlaub hatte, fragte ich sie, ob sie zu mir kommen wollte, es lag ja fast auf dem Weg nach Nürnberg. Sie kam um 11 Uhr und wir sahen uns ein paar Videos und Fotos an. Da Dagi um 12:30 Uhr schrieb, dass sie in Nürnberg angekommen war, fuhren wir nun auch in die Stadt und sammelten sie an der Meistersingerhalle ein. Dann ging es weiter in die Innenstadt, um noch ein wenig Sightseeing zu machen. Wir parkten im Cineparkhaus und besuchten das größte Kino (iMax) Europas, vor allem um aufs Klo zu gehen und dann schlenderten wir über die Insel Schütt in Richtung Hauptmarkt. Hier setzen wir uns ins Cafe Alex und warteten auf Stefan, Babs und Sarah aus London. Danach liefen wir noch zur Lorenzkirche und eine kleine Runde durch die Innenstadt. Um 16:15 Uhr fuhren wir dann wieder zur Meistersingerhalle, parkten und trafen uns dann im Italiener Va Bene um die Ecke mit Sabine, Sabrina, Doreen, Kerstin, Ralf, Sandra, Christiane und Marion. Hier stärkten wir uns mit leckerer Pizza und Nudeln und um 19 Uhr ging es zum Karten abholen an die Abendkasse. Dies lief alles problemlos und wir konnten die besten Plätze der Halle einnehmen. Die Gäste um uns herum sahen erschreckend alt und gediegen aus und ich sah meinen Plan anfangs gleich aufzustehen schwinden.

Punkt 20 Uhr begann die Show mit Trommelwirbel. Kerstin wartete auf meinen Aufsteheinsatz und ich traute mich nicht. Nach dem zweiten „We gonna rise up“ aus Army of Me, sagte Stefan „Scheiß drauf“ und stand auf. Das war das Zeichen auf das die erste Reihe gewartet hatte und schwups standen alle und die hinter uns auch. Es war in der Meistersingerhalle wohl eher eine Seltenheit, dass das ganze Publikum in den ersten Takten auf den Beinen war, da dies besonders in der durchweg positiven Kritik erwähnt wurde. Wir blieben die ersten fünf Lieder stehen, da nun mit Sick an Tired, Stupid Little Things, Paid My Dues und Welcome to my Truth, ein Hit nach dem Anderen folgte. Da Stefan und ich direkt vor dem Mikrofonständer saßen, erkannte Anastacia uns ziemlich schnell und zwinkerte und winkte in unsere Richtung. Bei Everything Burns setzten wir uns kurz hin, standen aber mit der ganzen Halle zu Why’d you lie to me im Latinlook und Best of You wieder auf. Anschließend ging Anastacia von der Bühne und es wurde zu meiner großen Freude zu Lifeline getanzt. Ich liebe dieses Lied. Sie kam als schwarze Witwe sehr ladylike und divahaft zurück und sang Heavy on my Heart und Stay. Dies genossen wir im sitzen. Anschließend gab es das Lied das über die Anastacia App gevoted wurde und das rockige Rearview hatte gegen alle Balladen gewonnen, weswegen sie nun in ihrem schicken Kleid rocken mußte, was sie aber natürlich auch hinbekam. Danach ging es mit You’l never be alone wieder etwas ruhiger weiter, gefolgt von I belong to you. (Warum sie Take this Chance vergessen hat, weiß ich nicht, das hätte nämlich eigentlich auch noch rein gehört). Danach ging sie nochmal von der Bühne und Maria war nun mit einem Funk Medley dran, anschließend kam passend dazu Not that Kind und dann das obligatorische I’m outta Love. Natürlich standen wir schon längst wieder. Anastacia verabschiedete sich nach I’m outta love, kam aber mit Left outside alone in die Zugabe zurück. Auf meiner Höhe Strecke sie die Hand aus, zwinkerte mich an und winkte mich an die Bühne. Ich zögerte natürlich nicht lange, rannte vor und nahm ihre Hand. Meinem Beispiel folgten Einige und so standen wir die letzten beiden Lieder ganz vorne an der Bühne. Anastacia klatschte alle ab (mich sogar drei Mal), machte mit Stefan und Stefanie ein Selfie und ließ Stefan und mich sogar ins Mikro grölen. Dann sang sie (ohne Jemanden auf die Bühne zu holen) One Day in your Life und dann war das Konzert leider schon wieder vorbei. Da sie die Woche davor ihre Konzerte wegen einer Halsentzündung abgesagt hatte, hatte ich ein wenig Angst, dass ihre Stimme noch nicht voll da sei. Dies war aber absolut unbegründet. Sie war stimmlich super drauf und ich freue mich, dass die Franken so mit ihr abgefeiert haben. Es war wirklich ein absolut gelungenes Konzert und auch die Anderen waren begeistert. Das Einzige was man bemängeln könnte war, dass das Konzert nur gute 1,5 Stunden ging und natürlich damit 3 Stunden zu kurz war. 😉

Da es als wir die Halle verließen noch so früh war, kurz vor 10, beschlossen wir nochmal zu dem Italiener zurück zu laufen und noch etwas zu trinken. Außerdem wollten Stefan und Dagi beide noch heimfahren. Also tranken und redeten wir noch ein bißchen und verabschiedeten uns dann um 23 Uhr. Dann ging es heim und um 23:45 Uhr war ich im Bett. Schlafen konnte ich allerdings bis 1 Uhr nicht, aber da Andi eine Schulung hatte am Dienstag und eh später in die Arbeit wollte, brachte er Jana am Dienstag in die Schule und ließ mich, die nochmal frei hatte, ausschlafen. Das war super. 🙂

Eure Andi

–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–