Am Freitag gab es Tourprogramm Teil 3. Da ich frei hatte, ging ich erstmal mit Melli frühstücken. Danach fuhr mich diese netterweise zur S-Bahn, welche mich nach Ansbach brachte. Am Ansbacher Hauptbahnhof traf ich mich dann mit Stefanie und Patrizia und wir fuhren mit Stefanie nach Stuttgart. Wir kamen eigentlich super durch und waren um dreiviertel Eins an der Liederhalle. Wir liefen dann in die ca. 1,5 km entfernte Innenstadt und gönnten uns im Starbucks einen Kaffee. Dann gingen wir mit einem kleinen Umweg wieder zurück, um uns mit Doreen zu treffen. Jetzt versuchten wir um die Liederhalle herum etwas essen zu gehen, allerdings hatten wir Pech, da alles erst um 18 Uhr öffnete. Wir setzten uns etwas in die Sonne und sahen von Weitem wie Anastacia ankam.

Da Doreen auf die Toilette musste, fragten wir ob wir das Behinderten WC in der Liederhalle benutzen dürften und kamen so während des Soundchecks in die Halle. Wir hörten „Who’s gonna stop the rain“ was uns verwunderte, da das weder auf der Best of CD war, noch im Liederranking der App. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Anastacia das Lied ab dem nächsten Konzert mit aufnahm und schon mal probte. Uns war es recht. 😉

Danach war es langsam 17:30 Uhr und wir setzten uns schon mal in den Italiener, der ab 18 Uhr warme Küche anbot und praktischerweise direkt gegenüber der Liederhalle war. Um 17:45 Uhr kam endlich auch Stefan an, der total in den Stuttgarter Berufsverkehr gekommen war, 2 Stunden im Stau gestanden hatte und dementsprechend nervlich leicht angespannt war. Auch Steffi und Larissa hatten es dann um 18:15 Uhr endlich durch den Berufsverkehr und in die Pizzeria geschafft. Nach der leckeren Pizza und dem Salat, was Stefan und ich uns Beides teilten, war die Stimmung wieder besser und wir begaben uns um 19:30 Uhr entspannt in die Halle.

Doreen und ich stellten uns zum Merchendisestand, da hier die Teilnehmer am Meet and Great abgeholt wurden. Doreen hatte sich eines gekauft und ich durfte sie wieder begleiten. Auch Stefanie hatte sich eines geleistet und wurde minütlich nervöser. Um 20:15 Uhr waren wir dann zu zwölft in einem kleinen Raum und warteten auf Anastacia. Es wurde uns mitgeteilt sie sei a little bit late und es dauerte tatsächlich bis 20:35 Uhr bis sie endlich kam. Sie begrüßte alle herzlich und sah als erstes Doreen, der sie gleich die Hand gab und ihr sagte, dass sie sie in Nürnberg ja schon gesehen hatte. Das überwältigte Doreen so, dass sie das weinen begann und Anastacia sie darauf in den Arm nahm. Nachdem sich Doreen nicht beruhigte, schlug Anastacia vor, dass sie als Letzte nochmal drankommen sollte. Ich übersetzte und Doreen war damit einverstanden erst etwas zuschauen zu können. Danach kam Stefanie. Sie zeigte zitternd ihr Fotobuch und ließ es signieren. Sie bekam dann noch zwei Fotos und nach 90 Sekunden war das Meet and Great schon wieder vorbei. Mit ihrer Tüte voller Poster, T-Shirt, Songtext, Capi und Vip-Pass musste sie dann leider den Raum verlassen. Doreen und ich schauten uns alle anderen noch an und am Schluss (mittlerweile war es schon 21:05 Uhr) kam Anastacia nochmal zu Doreen. Sie wollte ja eigentlich selber English reden, aber ich half ihr ein bisschen und übersetzte auch Anastacias Antwort. Anschließend wurde sie nochmal umarmt und bekam ihre Fotos. Am Schluß fragte auch ich nach einem Bild und bekam sogar ein Hug-Foto. Dann mußten Doreen und ich uns beeilen, da wir nicht wie die anderen die Treppen in die Halle nehmen konnten, sondern den Aufzug und dann aus dem Backstageeingang raus, einmal um die halbe Halle und in den Haupteingang wieder rein. Ich konnte Doreen dann gerade so noch auf ihren Platz schieben, zu meinem laufen und schon stand ich im Dunkeln und das Konzert begann.

Ohne Erlebnisbericht abgeben zu können oder die Fotos betrachtet zu haben, sprockten wir nun gleich los und versuchten die Stuttgarter, wie die Nürnberger von Beginn an auf die Beine zu bekommen. Allerdings leider ohne Erfolg. Bis auf uns 10 vom Fanclub stand fast keiner und so kam ich mir ganz schön blöd vor und setzte mich wieder hin. Es war schwer für uns uns auf den Plätzen halten zu können und wir tanzten so gut wir konnten im Sitzen. Aus der Not heraus und da wir etwas links saßen, schäkerten wir mit Maria, die sich glaub ich innerlich totlachte. Auch an Anastacia ging das nicht ganz vorbei, den auch sie schaute des öfteren grinsend zu uns. Bei „I belong to you“ hatte die Gaudi ihren Höhepunkt, da wir hier mit Maria aus vollem Halse den italienischen Text grölten, den ich gar nicht richtig kann, aber Hauptsache laut, und dies auch nicht aufhörten, als Anastacia direkt vor uns sang. Als sie dann versuchte mit ihrem engen Kleid die Treppe hochzusteigen, fielen wir fast vom Stuhl vor Lachen und ich muss gestehen wir waren ziemlich unartig, weil wir uns auch unterhielten, als sie sprach und sich bei ihren Fans bedankte. Dafür schafften wir es endlich zur Zugabe, dass die Stuttgarter aufstanden und konnten auch wieder die letzten beiden Lieder vor zur Bühne gehen und da direkt hüpfen, Anastacias Hände schütteln und Stefan bekam auch ein ziemlich cooles Selfie.

Wir hatten auch bei diesem echten Sitzplatzkonzert viel Spaß weil wir uns die Laune nicht haben verderben lassen und gingen, obwohl wir noch gute 2 Stunden Heim fahren mussten, mit Doreen, Larissa, Steffi, Stefanie, Patrizia und Kerstin noch etwas trinken. Um 0:30 Uhr machten Stefan und ich uns dann aber doch auf den Weg und verabschiedeten uns von der netten Runde. Um kurz vor 3 Uhr waren wir dann gut bei mir angekommen und legten uns müde ins Bett. Stefan wollte eigentlich am nächsten Morgen nach einem Kaffee gleich fahren, aber wir unterhielten uns so gut und waren ein bißchen lethargisch, so dass es doch bis 11:30 Uhr dauerte, bis er wieder Heim fuhr. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns, wobei es sein kann, dass wir ihn Pfingsten schon wieder besuchen. 😉

Eure Andi

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