Am Freitag packten wir direkt nach der Arbeit unsere 500 Sachen zusammen und fuhren bei schönstem Wetter so schnell wie möglich los auf den Zeltplatz Monte Kaolino. Hier waren wir verabredet mit Familie Roth, Segl, Schmid und Eckart. Wir hatten den hinteren Teil des Zeltplatzes fast für uns alleine und bauten unsere Zeltstadt, bestehend aus 5 Zelten und zwei Weicheiwohnwagen/mobilen auf. In der Mitte ließen wir Platz für eine Tafel von 5 Tischen und 17 Stühlen. Da die Familie Rummel natürlich so gut wie gar nicht ausgestattet ist und bis auf ganze zwei Schlafsäcke nichts zur Ausrüstung beitragen konnte, waren wir froh, dass wir von Martina und Michi ihre Matratzen, von Roths Stühle und den Rest von Segls leihen durften. Vielen Dank hierfür!

Nachdem wir unser komfortables Zelt aufgebaut und eingerichtet hatten, ging es ans erwärmen der Nudeln und verschiedenen Soßen, die wir vorbereitet hatten. Es schmeckte Allen sehr gut und nach dem Essen machten wir ein Feuer in der Feuerschale und bildeten einen Sitzkreis drumherum. Dies erwärmte uns und wir konnten es ohne Regen gut aushalten. Um kurz vor 12 Uhr wurden wir von der Security gebeten das eigentlich verbotene Feuer zu löschen und nahmen dies als Zeichen dafür in den Schlafsack zu krabbeln. Nun begann für mich der nicht so angenehme Teil des Campens. Ich hatte sogar von Tom ein Feldbett bekommen, das ich mit einer Schaumstoffmatte noch auspolsterte. Trotzdem war es kalt, unbequem und durch die Lampe vor dem Zelt zu hell, ausserdem zu hellhörig, was bewirkte, dass ich alle 2 Stunden aufwachte. Dann hätte ich eigentlich um zwei Uhr aufs Klo gemusst, wollte aber den doch weiten Weg nicht gehen. Spätestens um 6 Uhr morgens war es taghell im Zelt und ich blieb noch liegen bis 8, danach tat mir aber alles weh und ich gab auf. Barbara ging es ähnlich und war vor 8 schon schwimmen und hatte die Brötchen geholt. Ich zog mich an, ging mich frisch machen und dann räumten wir langsam mit Doris das Frühstück hin. Auch Silvia war mit Tobi schon wach und so kamen bald alle zusammen, bis auf Tom und Regine, die leider die Kaffeemaschine hatten. Wir frühstückten trotzdem schon mal.

Mittag ging es dann rauf auf den Sandberg, wobei Barbara und ich uns auch mit der Hälfte begenügten, dafür danach aber ein paar Bahnen im Freibad schwammen. Es war schwül warm aber aushaltbar. Nachmittags wurde es dann langsam etwas dunkler und wir beschlossen den mitgebrachten Pavilion aufzubauen. Pünktlich zum Einsetzen des Regens, stand er dann und wir saßen mit unserer Tafel im Trockenen. Durch den Platzregen kühlte es allerdings sehr ab und es wurde trotzdem immer ungemütlicher. Vor allem wenn man etwas holen oder aufs Klo musste, wurde man eh nass. Eckarts ließen sich davon als Erstes vertreiben und verabschieden sich so gegen 16 Uhr. Mich verließ auch die Lust, vor allem wenn ich an die noch kältere Nacht und den Abend ohne Feuerschale dachte und so beschloss auch ich zusammen zu packen und so lange noch zu bleiben wie die Anderen außen saßen, aber nicht mehr hier zu schlafen. Doris stimmte mir zu, dass der Abend wohl ungemütlich werden würde und schließlich brachen alle ab. Wir räumten alles bis auf die Tische und Stühle zusammen, bestellten uns dann zum Abschluss noch eine Pizza und um 20 Uhr fuhren wir wieder nach Hause. Da legte ich mich dann erstmal in die heiße Badewanne und um 23:00 Uhr schlief ich schon völlig erschöpft ein. Daheim ist es doch am schönsten, wobei ich trotzdem gerne wieder mitfahre. Irgendwann klappt das mit dem Wetter schon auch noch. 😉

Eure Jandis