Am Sonntag brachen Simone und ich um 10 Uhr auf in unseren Männer und Kinder freien, blauen Montag. Eigentlich fährt man nur 2,5 Stunden, ohne Stau und ohne Regen, da wir allerdings beides hatten, waren wir fast 4 Stunden unterwegs. Das war ziemlich anstrengend, hatte allerdings den Vorteil, dass wir bei Ankunft sofort aufs Zimmer durften. Dieses war riesig und top modern, vor allem aber auch gemütlich eingerichtet. Einzig die Klarglasduschwand irritierte uns eine wenig, aber da wir bei nur einer Nacht und mit Pool eh nicht hier oben duschen wollten, war es eigentlich egal. Stylisch sah es auf jeden Fall aus.

Gut gelaunt gingen wir nach unten, da es um 15 Uhr Apfelstrudel, Käsekuchen und Kirsch-Schoko-Kuchen mit Kaffee und Tee gratis gab. Außerdem war hier das einzig gratis Wlan. Da der Tatzelwurm so nah an der österreichischen Grenze und oben auf dem Berg liegt, hat man hier keinen Empfang und das WLAN läßt sich das Hotel extra zahlen. Einzig in der Lobby kann man gratis rein, was ich etwas kleinlich finde. Ansonsten gab es allerdings nichts auszusetzen an dem wunderschönen Hotel.

Nach dem Kaffee schmissen wir uns in die Bademäntel und gingen hinab in den Wellness Bereich. Hier gibt es einen schönen, großen, warmen Pool mit ausreichend Liegen, eine Saunalandschaft mit Whirlpool und einen ruhigen Bergstrand, ab 18 Jahren. Dies ist ein abgeschlossener Bereich, voller Betten, Sesseln und Hängeliegen, mit Sand und so ruhig, dass selbst das Umblättern des Buches wahnsinnig laut ist. Aber sehr entspannend. Simone entspannte schon mal in einer Kräuterpackung, während ich laß.

Am Abend wurde uns ein 5 Gänge Menü mit Salat, Tomatensuppe, Räucherlachs mit Rösti, Rinderlende mit Kroketten und Himbeertiramisu serviert. Es war alles sehr lecker und wir wurden pappsatt. So satt, dass wir anschließend an der Bar noch ein paar Willis vom Bauern der Region probieren mussten.

Am Montag frühstückten wir am riesigen Buffet königlich. Danach gingen wir wieder in den Wellnessbereich, wo wir entspannten, schwammen und uns auch eine Massage gönnten. Um 15 Uhr genossen wir dann nochmal die leckere Teestunde und dann waren unsere Wellnesstage schon wieder vorbei und wir begaben uns wieder auf den Heimweg. Der verlief zum Glück schneller und so waren wir auch drei Stunden später, pünktlich zum Abendessen wieder zu Hause.

Ich fand es sehr schön und habe die Zeit mit Simone sehr genossen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings, da ich leider bei der Massage meine geliebte A Kette abgelegt hatte und dann verloren. Zeit für eine Neue. 😉

Eure Andi

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