Gestern war die nächste Etappe der Ultimate Collection Tour in Straubing. Da es für Stefan die Letzte war, wollten wir etwas Besonderes machen und Stefan beschloss, dass wir in Lederhose gehen sollten. Hierfür lieh ich mir extra von Papa eine Lederhose und von Kerstin das passende Shirt. Was tut man nicht alles. 😉

Um 8 Uhr kamen Stefanie und Patrizia aus Ansbach und wir gingen erst mal im Centro Due frühstücken. Danach fuhren wir ganz gemütlich nach Straubing und kamen gegen Mittag dort an. Nachdem noch keiner am Eingang stand, beschlossen auch wir noch ein wenig Richtung Innenstadt zu spazieren. Sehr weit kamen wir nicht, da uns bald die Außentische einer Pizzeria anlachten und wir uns hier gemütlich hinsaßen und noch etwas tranken. Babs und Dagi, die zwar mit zwei Autos da waren, aber trotzdem gleichzeitig ankamen, gesellten sich auch nach einem kurzen Telefonat zu uns und so genossen wir das gemütliche Zusammensitzen. Um 14 Uhr lief zufälligerweise Jacky an uns vorbei und setzte sich auch dazu. Als wir nichts mehr hinunter bekamen, verlegten wir die Runde auf die Picknickdecke auf die Wiese vor dem Eingang. Hier im Schatten konnte man es aushalten. Sylvie stieß hier auch noch zu uns. Ich gab eine Runde Käsekuchen in flüssiger Form aus. Um kurz nach 15 Uhr kam auch endlich Stefan. Ich hatte ihn schon lange nicht mehr gesehen und freute mich sehr. Es gab auch gleich Geschenke. Ich überreichte ihm ein Poster, dass ich für ihn entwickelt hatte und er mir seine alten Tourbücher. Darauf stießen wir natürlich mit einem Käsekuchen an.

Danach mussten wir nicht mehr lange warten, bis wir in das Festival Gelände rein durften. Es war noch gar nichts los und so setzten wir uns hier erstmal auf eine Bierbank und überlegten welche der 5 Türen wohl als Erstes geöffnet wurde. Als nach mehreren Nachfragen unterschiedliche Aussagen hervor kamen, konnten wir nur raten und so beschlossen wir uns aufzuteilen. Dagi, Steffi, Stefanie, Stefan, Sylwie und ich warteten bei der unscheinbaren Tür ganz hinten, die allerdings tatsächlich die Erste sein sollte und wir hatten Glück. Wir alleine konnten entspannt in die erste Reihe walken, bis der Rest von der Seite auf uns zugeraunt kam. Das war cool. Und so sicherten wir uns die erste Reihe Mitte, alle nebeneinander.

Wir waren happy es geschafft zu haben und wohl etwas unaufmerksam, denn plötzlich hatte sich zwischen Steffi und mir eine Frau reingedrängt. Wir standen etwas breiter, da Stefan kurz beim Merchendisestand war und Capis besorgte. Ich sagte ihr, dass der Platz reserviert sei, aber das interessierte sie nicht. Sie meinte sie stehe nun da aus basta und schob sich mit Gewalt zwischen uns. Wir standen jetzt Tuchfüllung und ich fragte sie, ob das jetzt ihr Ernst wäre und sie nun 4 Stunden mit uns kuscheln und schwitzen wolle, aber sie zuckte nur mit den Achseln. Als sie dann noch zu Stefanie meinte wenn ich mich nicht so dick machen würde, hätten wir alle Platz hatte sie endgültig verloren. Steffi drückte von links, ich von rechts, wir unterhielten uns ständig vor ihrem Kopf und bei der Vorgruppe zappelten wir so lange, bis sie endlich entnervt aufgab und sich hinter Steffi stellte. Wenn sie nur ein bißchen netter gewesen wäre, hätten wir echt mit uns reden lassen, aber das war einfach nur dreist und so gehts nicht.

Als Anastacia um 21 Uhr auf die Bühne kam, standen wir alle nebeneinander in einer Reihe und konnten mit unseren Dancemoves sofort Stimmung reinbringen. Wir feierten so ab, dass wir sehr schnell ins schwitzen kamen und ganz froh waren, dass bei Heavy on my Heart eine kleine Verschnaufpause kam. Ansonsten knallt die Show, wie wir es ja schon wissen und wir werden von Konzert zu Konzert besser. Ich genoss das Konzert neben Stefan und bin schon etwas traurig, dass es das Letzte für ihn nun erstmal war.

Nach dem Konzert trennten wir uns schweren Herzens mit dem Versprechen, dass er uns bald besuchen kommt. Stefanie, Patrizia und ich fuhren um 23 Uhr wieder heim und ich war kurz vor 1 da. Schlafen konnte ich allerdings erst nach 1:30 Uhr und dementsprechend kurz war auch die Nacht. Aber wert ist es es auf jeden Fall. 🙂

Eure Andi


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