Am Montag Morgen erlebten Stefanie und ich ein leichtes Deja-vu. Nachdem das Konzept letzte Woche so gut geklappt hatte, verabredeten wir uns wieder um 8:30 Uhr zum Frühstücken im Centro Due. Diesmal war nicht Patrizia, dafür aber Betti mit dabei, die Stefans Karte gekauft hatte, da er leider arbeiten musste. Wir schwitzten bereits hier und es wurde noch heißer. Da leider Stefanies Klimaanlage kaputt war, blies uns auch im Auto auf der Fahrt nach München nur ein warmes Lüftchen entgegen und so fuhren wir mal wieder mit offenem Fenster, was uns an weit vergangene Tage erinnerte.

Leider reiht sich auf der Strecke nach München eine Baustelle an die Nächste und so brauchten wir mindestens 3 Stunden, bis wir endlich da waren. Da der Außenbereich mit seinen vielen Essendständen, Biergärten und Gruschbuden des Tollwood Festivals allerdings eh erst um 14 Uhr aufmachte, störte es uns nicht, dass wir bis ca. 14:15 Uhr brauchten, bis wir endlich da waren. Wir trafen auf Babs, Dagi und Patrizia und setzten uns erstmal auf ein kühles Getränk in den Schatten. Danach schlenderten wir durch die super schöne und abwechslungsreiche Auswahl an Ständen und da wir lernfähig sind, zwangen wir uns vor 16 Uhr etwas zu essen. Danach setzten wir uns für die letzten zwei Stunden vor den, zum Glück im Schatten liegenden, Eingang und warteten mit ca. 20 Leuten auf den Einlass um 18 Uhr. Dorren und Mike kamen auch kurz vor Einlass und wurden dieses Mal von Sabrina und ihrer Freundin hinein begleitet.

Es gab 5 Eingänge ich stand als erstes am Linken und fühlte mich wie vor einem Lauf. Als der Startschuss fiel, rannte ich links herum um das Zelt zu den drei Eingängen. Mit der Sonnenbrille auf dem Kopf hinein ins bestuhlte, dunkle Zelt und sah plötzlich gar nichts mehr. Ich riss mir die Brille vom Kopf, spurtete um die Stühle und erreichte die erste Reihe Mitte als Zweite im Zelt. Hier setzte ich mich über drei Stühle und besetzte für Stefanie und die Anderen so gut ich konnte.

Stefanie, Sylvie, Dagi und ich hatten diesmal kein Anastacia Shirt an, sondern hatten in Straubing beschlossen in München nur für die Backgroundsängerin Maria zu gehen. Hierfür hatte ich extra auf die schnelle für uns ein Shirt mit Maria’s Foto drauf bedrucken lassen. Dagi, die Maria zufällig beim Schlendern durch die Gänge entdeckt hatte, zeigte ihr es schon am Nachmittag und auf der Bühne sah man, wie sie uns das ganze Konzert über anstrahlte. Das war so süß wie sie sich freute. Natürlich sangen wir wieder mit ihr den italienischen Party von I belong to you, was auch wieder Anastacia bemerkte und die zweite Strophe sang sie mit uns im Duett.

Bei You’ll never be alone halten Stefan und ich ja Händchen, da er nicht da war, musste Stefanie herhalten und im Refrain Strecke die ganze erste Reihe ihre gehaltenen Hände in die Höhe, was Anastacia denke ich sehr rührend fand, da sie hörbar mit einem Kloß im Hals kämpfte. Insgesamt war es zwar ein riesiges, gut gefülltes Zelt, aber man hatte den Eindruck das Konzert war nur für uns. Eigentlich ein perfekter Abschluss für die Tour. Eigentlich. 😉

Eure Andi

–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–