Wie es dazu kam ist eine lustige Geschichte. Eigentlich wären wir nicht auf die Idee gekommen Winterurlaub ohne Berge zu machen für wirklich viel Geld, aber Kerstin und Ralf schwärmten so und ich stand unter leichten Haselnussschnapseinfluss als ich beschloss, dass ich mitwill. Und Andi stimmte einfach zu. So ohne Gegenwehr kenn ich das ja nur selten und so nahm ich an und ließ mich überraschen.

Wir fuhren am 27.12 um 9 Uhr los und waren wie geplant um 11:30 Uhr in Passau bei Stefan. Da dies genau auf dem Weg lag, statten wir ihm einen kurzen Besuch ab und ich freute mich sehr ihn wieder zu sehen. Danach fuhren wir weiter und waren um kurz vor 14 Uhr am Ziel. Hier wurden wir herzlich von Kerstin und Ralf begrüßt, die bereits am Vortag angekommen waren. Wir checkten ein und bekamen ein großes Dreibettzimmer im zweiten Stock. Danach bekamen wir eine Führung durch das Gelände und einen Willkommens Gin Tonic an der Bar, wo Nachmittags die Süßen Momente und Sandwiches angeboten wurden.

Wir aßen nicht zu viel, weil wir uns schon auf das Buffet am Abend freuten. Und das bot noch viel mehr als gedacht. So viele leckere Speisen, dass man gar nicht alles probieren konnte, auch wenn man kleine Portionen nahm. Alles schmeckte sehr lecker und es gab nur das Feinste. Wirklich sehr gut. Nach dem Essen besuchten wir fast jeden Abend Gisela im Atelier. Hier konnte man unter fachmännischer Anleitung und Hilfe wenn nötig künstlerisch arbeiten und wunderschöne Bilder fabrizieren.  

Jeden Morgen trafen wir uns mit Kerstin, Ralf, Sandra, Patrick, Marion, Timmo, Angelika, Frank und den Kindern. Am Tisch lag dann immer das Sportangebot des Tages und wir besprachen wer was vorhatte zu tun. Andi war Feuer und Flamme und auch ich ging ins Volleyball, Yoga und Aqua Gymnastik. Lieber verbrachte ich allerdings Zeit im Atelier bei Gisela oder im Wellnessbereich. Auch die Kids hatten immer Programm im Indoorspielbereich oder im Stall bei den Pferden, wo sie aber erstaunlich wenig waren. So vergingen die Tage unheimlich schnell und wir verließen nur drei Mal bei strahlendem Sonnenschein und kalten Temperaturen die „Anstalt“ um eine Schnapswanderung zur benachbarten Brennerei, einen Spaziergang und einen Ausflug zum See zu machen. Abends trafen wir uns dann um 19:00 Uhr wieder zum Abendessen. Das Buffet war jedesmal wahnsinnig lecker und unbeschreiblich reichhaltig.  

Der Silvesterabend unterschied sich nicht viel von den anderen. Das Buffet war noch ein wenig exklusiver, es gab danach eine Liveband und ein bombastisches Feuerwerk. Trotzdem war es wohl eher eine Silvesterwoche, als ein besonderer Abend. Allerdings ist das Jammern auf sehr hohem Niveau. 😉

Es hat uns Allen so gut gefallen, dass wir sogar in Betracht ziehen nächstes Jahr nochmal so viel auszugeben und wieder mitzufahren. Vielen Dank an Familie Hübscher und Ludwig fürs mitnehmen. 🙂

Eure Jandis