In der gleichen Woche wie München fand am Donnerstag in Wintersdorf der Weiberfasching statt. Letztes Jahr war es ja erstaunlich lustig gewesen, deswegen hatten Michaela, Marion, Christiane und ich wieder beschlossen hinzugehen. Mit dabei waren auch noch Franzi und Petra mit weiteren Freundinnen.

Nach der Schlappe in München war ich gar nicht in Stimmung und sagte zu Christiane, sie müsse zum vorglühen zu mir kommen, sonst überlebe ich den Saragossaband spielenden Alleinunterhalter nicht. So begannen wir den Abend erstmal mit Sambucca und Tequila. Dann ging es angeheitert weiter ins Wintersdorfer Sportheim. Hier trafen wir auf die Anderen und gaben erstmal eine Runde Ouzo aus. Daraufhin folgten nochmal vier und schon war die Musik gar nicht mehr so schlecht. Um 23 Uhr kam ein Stripper, der sich erstmal Christiane krallte und mit ihr durch den Raum tanzte. Natürlich jaulten wir und feierten das auf unseren sicheren Sitzplätzen. Als er sie wieder zurückbrachte, forderte er mich auf. Ich dachte mir, ach so ein paar Runden tanzen kann ich und ging ohne Zweifel mit. Allerdings tanzte er nicht lange mit mir, sondern setzte mich auf den Stuhl in der Mitte der Tanzfläche. Bevor mein Hirn das verarbeiten konnte, zog ich ihn bereits aus. Ich dachte ja eigentlich mein Junggesellinnenabschied wäre ausgefallen, aber sag niemals nie. Abgehakt. 😉

Büsen musste ich das ganze dann am Freitag Früh, nicht als ich Andi davon erzählte, der lachte mich nur aus, sondern weil alles so laut und hell war und ich aufstehen und arbeiten musste. Das war ein harter Tag, der Abends noch recht gesellig beim Spanier mit Hübsches und Ludwigs endete.

Eure Andi

–Du bist nicht angemeldet und kannst daher nicht alles sehen!–